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„Sag mal, hör mal“ in Nürtingen: Was macht der Ambulante Hospizdienst?

Die Volkshochschule und die Nürtinger Zeitung laden am Donnerstag, 19. März, um 19 Uhr zur Fortsetzung der Gesprächsreihe in das evangelische Gemeindezentrum im Roßdorf.

Claudia Scheifele und Heidi Ellinghaus (von links) sind die Koordinatoren des Ambulanten Hospizdienstes. Foto: NTZ-Archiv

NÜRTINGEN. Der Ambulante Hospizdienst hat im vergangenen Oktober im Roßdorf eine neue Heimat gefunden. Heidi Ellinghaus und Claudia Scheifele haben dort im Stephanushaus ihr Büro. Sie koordinieren den ehrenamtlichen Einsatz der Hospizbegleiterinnen und -begleiter. Diese stehen schwer kranken und sterbenden Menschen in ihrer letzten Lebensphase mit viel Empathie zur Seite. Durch das Angebot sollen auch die pflegenden Angehörigen ein wenig entlastet werden. Träger des Ambulanten Hospizdienstes ist der evangelische Kirchenbezirk. Die Reihe „Sag mal, hör mal!“, welche die Volkshochschule gemeinsam mit der Nürtinger Zeitung anbietet, macht am Donnerstag, 19. März, Station im evangelischen Gemeindezentrum im Roßdorf, Hans-Möhrle-Straße 3. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Der Ambulante Hospizdienst organisiert aber auch Angebote für Trauernde.

Ziel des Gesprächsformats ist es, mit ganz unterschiedlichen Menschen ins Gespräch zu kommen. Die Gäste sollen erzählen, welche Erfahrungen sie mit bestimmten Themen verbinden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Moderiert wird der Abend von Rainer Nübel und Kai Müller. Der Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Hochschule Fresenius Heidelberg und der Redaktionsleiter der Nürtinger Zeitung wollen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch allen Interessierten über das Thema Ambulanter Hospizdienst sprechen.

Es geht ums Zuhören

Das Gesprächsformat ist ein Angebot an alle, aber vor allem auch an Menschen, die nicht zu den Lauten im Land gehören und alles auf Facebook und Co. kommentieren müssen. Im ersten Teil des Abends geht es nicht nur ums Erzählen, sondern, was noch wichtiger ist, ums Zuhören. Es soll eben jeder, der will, zu Wort kommen und über seine Erfahrungen berichten. Im zweiten Teil des Abends wird dann gemeinsam auf die Themen eingegangen und überlegt, wie eine Verbesserung und sogar eine Lösung bei dem ein oder anderen Problem herbeigeführt werden kann. Ganz zum Schluss geht der Blick nach vorne. Wie könnte sich das Ganze positiv gestalten, wenn man die Ideen in die Tat umsetzt?

Das Gesprächsformat war bislang im Café Male in Nürtingen und in der Gemeinschaftsschule in Frickenhausen sowie im Welthaus und auf dem Haldenhof in Beuren, in der Kelter in Neckartailfingen, im Friseursalon, und bei den Jägern zu Gast.

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