Wolfschlugen
Wolfschlugens Bürgermeister Matthias Ruckh will erneut kandidieren
Im kommenden Jahr steht die nächste Bürgermeisterwahl an. Der Gemeinderat hat sich am Montag auf den Termin sowie den Bewerbungszeitraum und Ablauf geeinigt – und der amtierende Rathauschef hat seine Bewerbung angekündigt.
WOLFSCHLUGEN. Es kommt nicht häufig vor, dass Wolfschlugens Bürgermeister Matthias Ruckh einen Tagesordnungspunkt im Gemeinderat von den Zuschauerrängen aus beobachtet. Doch das war bei der Sitzung am Montagabend der Fall, denn der Gemeinderat beriet über den nächsten Termin zur Bürgermeisterwahl samt dem dazugehörigen Prozedere. In dieser Angelegenheit war der Rathauschef, der 2010 erstmals ins Amt gewählt worden war, befangen.
Den Tagesordnungspunkt rief deshalb Bernd Schäfer auf, Gemeinderat der Unabhängigen Wählervereinigung (UW) und Bürgermeisterstellvertreter. Die Mitglieder des Gemeinderats verständigten sich auf den Wahltermin im kommenden Jahr am Sonntag, 8. März. Am selben Tag wird auch der Landtag Baden-Württembergs neu gewählt. Insofern sei der Termin durchaus sinnvoll, waren sich die Gemeinderäte einig. Falls eine Stichwahl nötig wird, soll diese am Sonntag, 22. März 2026, stattfinden.
Gemäß der Gemeindeordnung wird die Stelle des Bürgermeisters im Staatsanzeiger ausgeschrieben. Das soll laut dem Beschluss des Gemeinderats am Montagabend diesen Dezember der Fall sein, konkret am Freitag, 5. Dezember. Vom 6. Dezember an öffnet der Bewerbungszeitraum, er endet am 16. Februar 2026.
Der Gemeinderat berief Bernd Schäfer als Vorsitzenden und Sigrid Wittmann als stellvertretende Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses. Als Beisitzer werden dem Gremium Andreas Haupert (CDU) und Andras Broß (OGL/SPD) angehören. Stellvertretende Beisitzer sind Michael Kazmaier (UW) und Philipp Maurer (Agenda Wolfschlugen).
Bewerber werden sich wohl am 23. Februar 2026 vorstellen
Damit die Bürger die Bewerber um das Amt des Bürgermeisters kennenlernen können, ist am Montag, 23. Februar 2026, eine Bewerbervorstellung in der Turn- und Festhalle vorgesehen. Der erste Kandidat hat bereits seine Bewerbungsabsicht erklärt: der amtierende Bürgermeister Ruckh. „Ich möchte die Dinge mit Ihnen zusammen weiter anpacken“, sagte er dem Gemeinderat vor dem Eintritt in die Tagesordnung.
Ruckh sagte, er sei stolz auf die Gemeinde und auf das, was gemeinsam mit dem Gemeinderat, Gemeindeverwaltung, Ehrenamtlichen in Vereinen, den Kirchengemeinden und Organisationen erreicht worden sei. „Aber das Geschäft geht nicht aus“, fuhr Ruckh fort. Neubau Gerätehaus, Seniorenbetreuung und Ganztagsschule waren nur einige Stichwörter, die auf Vorhaben der nächsten Zeit verwiesen.
Blaulicht | 22.07.2025 - 12:08
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