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Neue Sirenen für Frickenhausen

Das Vorhaben wird durch ein Programm des Landes gefördert. Rund 28.000 Euro muss die Gemeinde selbst aufbringen.

Sicherheitswarnung vom Dach: In Frickenhausen sollen sechs Sirenenanlagen installiert werden. Foto: NZ-Archiv

FRICKENHAUSEN. Bereits vor vier Jahren stellte die Gemeinde einen Antrag zur Förderung der Montage von Sirenen zur Alarmierung der Bevölkerung im Katastrophenfall. Die Nachfrage war so hoch, dass es damals nicht klappte. Nun ist das anders. Die Frickenhäuser stellten einen neuen Antrag – und siehe da, er wurde bewilligt.

Alles wird teurer, klar. Auch die Kosten für die Sirenentechnik sind seit der ersten Antragsstellung gestiegen. Insgesamt kostet das Unterfangen rund 93.000 Euro. Rund 65.000 Euro berappt das Land, den Rest muss die Gemeinde selbst tragen.

Klimawandel und Sicherheitslage machen Sirenen nötig

Für den Bürgermeister ist das dennoch gut angelegtes Geld, schließlich gebe es nicht nur die menschengemachten Katastrophen, vor denen die Sirenen zu warnen hätten, meinte Simon Blessing. Der fortschreitende Klimawandel geselle sich zur angespannten Sicherheitslage in Europa, so die Verwaltung in ihrer Vorlage.

Für das Geld bekommt die Gemeinde Frickenhausen mit ihren Teilorten Tischardt und Linsenhofen insgesamt sechs elektronische Sirenenanlagen, die in das modulare Warnsystem des Bundes integriert sind. Die Räte segneten die Anschaffung einstimmig ab.

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