Peter Främke, Neckartailfingen. Zu den Artikeln vom „Gutachter: S-21-Stresstest war gar nicht überprüfbar“ und „Es gab keine ausreichende technische Grundlage“ vom 29. September.
In den beiden Artikeln von Jörg Nauke in der Nürtinger Zeitung vom 29. September werden die Zweifel erhärtet, die schon in dem Film „Die sieben Todsünden von Stuttgart 21“ von Klaus Gietinger aufgedeckt wurden, der auf der 822. Montagsdemo des „Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21“ uraufgeführt wurde. Inzwischen ist der Film auch online verfügbar. Die Bahn selbst hat damals in einem sogenannten „Stresstest“ die angebliche Leitungsfähigkeit des S21-Projekts „bewiesen“ und das renommierte Unternehmen SMA aus der Schweiz hat das positive Ergebnis im Auftrag der Bahn bestätigt – trotz erheblicher Bedenken, die jetzt offengelegt wurden. Dieser zweifelhafte Stresstest wurde als glaubhaft dann auch im November 2011 entscheidend bei der Volksabstimmung über S21, deren Ergebnis der grüne Ministerpräsident und „Landesvater“ Kretschmann dann als persönlichen Auftrag gedeutet hat, den Bau von „Stuttgart 21“ tatkräftig zu fördern – trotz seiner vernichtenden Reden vor seiner Wahl. Jetzt ist wieder offen, wie es mit dem im Volk mittlerweile „Stuttgart 31“ genannten und jetzt schon 14 Milliarden teuren Projekt weitergehen kann. Kommt jetzt doch noch die damals von dem Schlichter Heiner Geißler und SMA-Chef Stohler angedachte KOMBI‑Lösung? Zumindest sollte das für den 12. Oktober geplante große Pfaffensteig-Fest mit Tunnel-Spatenstich und Gästen wie Bahnchefin Palla, Verkehrsminister Bilger und Razavi, OB Nopper und anderen abgeblasen werden – meint auch Dieter Reicherter als Sprecher im „Aktions-Bündnis gegen Stuttgart 21“.
Leserbriefe | 17.10.2026 - 05:00
Teuer und nicht treffsicher
Roger Schneider, Wendlingen. Zum Artikel „Bundesregierung beschließt Neuauflage des Tankrabatts“ vom 26. September.
Der Tankrabatt 3.0 soll Benzin und Diesel vorübergehend um rund 17 Cent je Liter verbilligen. Für Menschen, die auf dem Land wohnen, ...
Leserbriefe | 17.10.2026 - 05:00
Es fehlt der politische Wille
Hartmut Wirsching, Beuren. Zum Artikel „Große Pflegereform vertagt: Mehr Beiträge für Kinderlose“ vom 1. Oktober.
Diese Schlagzeile verdeutlicht beispielhaft, dass in fast allen gesellschaftlichen Bereichen wie Pflege, Bildung, Rente, sozialem ...