Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Jeder einzelne kann ein Zeichen setzen“ vom 25. Juli.
Das Antisemitismus-Interview von Jan Sellner mit der wenig bekannten, aber angeblich so mächtigen israelischen Generalkonsulin in München trägt die Überschrift: „Jeder einzelne kann ein Zeichen setzen“. Allerdings wird in dem langen Artikel überhaupt „kein Zeichen gesetzt,“ wann und wie der Völkermord an den Palästinensern in Gaza, im Westjordanland und sonst wo beendet wird, obwohl weltweit über die ungeheuren Verbrechen berichtet wird. Die israelische Generalkonsulin meint sogar, dass schon das Wort „Genozid“ ein Zeichen für den Antisemitismus in Deutschland sei. Die Verbrechen Nazi-Deutschlands, die gezielte Vernichtung von sechs Millionen Juden, Sinti und Roma und von 27 Millionen Russen dürfen niemals vergessen werden. Wir sind deshalb nach Israel gereist und in die Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, Dachau, Bergen-Belsen und Buchenwald und engagieren uns ständig für „Frieden ohne Waffen“. Aber wir dulden nicht, dass ähnliche Verbrechen jetzt sogar vom Staat Israel verübt werden, unter Führung von machtbesessenen Politikern, die ständig die mörderische Vertreibung der Palästinenser als „Recht auf Selbstverteidigung“ propagieren.
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Die Gewinner der Spritpreispolitik
Olaf Dukatz, Neuffen. Zum Artikel „Frei: Autofahrer von Oktober an entlasten“ vom 17. September.
Das Kabinett denkt in Bezug auf die Überteuerung der Spritpreise darüber nach, die Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent zu senken. Für wie dumm ...
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Schüler müssen sich wohlfühlen
Hartmut Gerhardt, Wolfschlugen. Zum Artikel „,Glück‘ ab der ersten Schulklasse“ vom 17. September.
Das Wort „Glück“ hat eine schillernde Gestalt. In seiner tieferen Bedeutung ist es ein Gefühl von Wohlbefinden, innerer Zufriedenheit und Lebenssinn. ...