Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Jeder einzelne kann ein Zeichen setzen“ vom 25. Juli.
Das Antisemitismus-Interview von Jan Sellner mit der wenig bekannten, aber angeblich so mächtigen israelischen Generalkonsulin in München trägt die Überschrift: „Jeder einzelne kann ein Zeichen setzen“. Allerdings wird in dem langen Artikel überhaupt „kein Zeichen gesetzt,“ wann und wie der Völkermord an den Palästinensern in Gaza, im Westjordanland und sonst wo beendet wird, obwohl weltweit über die ungeheuren Verbrechen berichtet wird. Die israelische Generalkonsulin meint sogar, dass schon das Wort „Genozid“ ein Zeichen für den Antisemitismus in Deutschland sei. Die Verbrechen Nazi-Deutschlands, die gezielte Vernichtung von sechs Millionen Juden, Sinti und Roma und von 27 Millionen Russen dürfen niemals vergessen werden. Wir sind deshalb nach Israel gereist und in die Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, Dachau, Bergen-Belsen und Buchenwald und engagieren uns ständig für „Frieden ohne Waffen“. Aber wir dulden nicht, dass ähnliche Verbrechen jetzt sogar vom Staat Israel verübt werden, unter Führung von machtbesessenen Politikern, die ständig die mörderische Vertreibung der Palästinenser als „Recht auf Selbstverteidigung“ propagieren.
Leserbriefe | 12.08.2026 - 05:00
Es gibt gute Argumente für ein Tempolimit
Hartmut Wirsching, Beuren. Zum Artikel „Kein Tempolimit für die Gesetzgebung“ vom 24. Juli.
Einige CDU-Abgeordnete warnen vor einem „Tempolimit“ für die Gesetzgebung und fordern, Gesetze nicht im Eiltempo zu verabschieden. Man geht mit diesen ...
Leserbriefe | 12.08.2026 - 05:00
Die Schwerkraft der Arbeit
Helmut Weber, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Arbeitszeit im Zentrum der Metalltarifrunde“ vom 27. Juli.
Wer Menschen keine Grenzen aufzeigt, wird ihre Eigenbewertung und damit ihren Forderungskatalog zur Rücksichtslosigkeit geführt sehen. Das gilt ...