Hartmut Gerhardt, Wolfschlugen. Zum Artikel „,Glück‘ ab der ersten Schulklasse“ vom 17. September.
Das Wort „Glück“ hat eine schillernde Gestalt. In seiner tieferen Bedeutung ist es ein Gefühl von Wohlbefinden, innerer Zufriedenheit und Lebenssinn. Da es keine feste Eigenschaft ist, bedarf es eines ständigen Bemühens um seine verschiedenen Teile. Die Grundlage dafür wird schon in frühesten Jahren von den Eltern, in der Familie, für deren Kinder gelegt. Ein nur einstündiges Schulfach „Glück“ könnte nur am Rande für Schülerinnen und Schüler unterstützend nützlich sein.
Viel wichtiger ist, dass sich Kinder und Heranwachsende in der Schule wohl und aufgehoben fühlen. Dies bestätigt die Pisa-Studie ja bereits. Dazu kann jedes Unterrichtsfach seinen Beitrag leisten, wenn die Unterrichtenden ihre ihnen anvertrauten Menschen achtsam und fördernd begleiten, unabhängig von deren Leistungsstand. Zum Glück gehört in der Schule ganz entscheidend auch Erfolg dazu und damit das Gefühl, im Unterricht von der Lehrkraft gesehen zu werden und im Stoff mitzukommen. Hier wäre ein lohnender Ansatz, laut Pisa-Studie, die Schülerinnen und Schüler in ihren Kompetenzen im Lesen, in Mathematik und in den Naturwissenschaften durch gute pädagogische Ansätze wirkungsvoll zu unterstützen.
Leserbriefe | 30.09.2026 - 05:00
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Leserbriefe | 30.09.2026 - 05:00
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Helmut Hartmann, Nürtingen.
Der Begriff „künstliche Intelligenz“ wird in den Medien zunehmend auch als Gefahr erkannt und benannt. Langsam, so scheint mir, wird man wach. Doch gleichzeitig stellt sich die Frage, ob dieses Bewusstsein ausreicht. Bei ...