Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Null Megawatt als ,gutes Zeichen‘“ vom 19. August.
Im Artikel wird zitiert, dass 60 Prozent des „Stroms“ in Baden-Württemberg von „Erneuerbaren“ kommen. Das stimmt, aber mit Einschränkung. Es sind 60 Prozent Anteil an dem Strom, den wir derzeit noch selbst erzeugen. Nach Abschaltung und Demontage von diversen Kraftwerken in den vergangenen Jahren kauft das Land zwischenzeitlich rund 40 Prozent des benötigten Stroms als sogenannten „Graustrom“ gezwungenermaßen aus umliegenden Ländern zu. Damit ergibt sich ein Prozentsatz von circa 36 Prozent Anteil an „erneuerbarem Strom“ am Gesamtbedarf.
Zu Kernkraftwerkszeiten hatten wir diesen CO₂-freien Anteil auch schon und haben noch Strom exportiert. Ergebnis: Für den Klimaschutz hat sich bisher leider nichts verbessert. Nachzulesen beim Statistischen Landesamt Baden-Württemberg und im Energiebericht des Umweltministeriums Baden-Württemberg.
Baden-Württemberg hat derzeit insgesamt 836 Windkraftanlagen. Diese ersetzen mengenmäßig rund ein Viertel eines abgeschalteten Kernkraftwerks, nur um einmal zu verdeutlichen, was uns ein neues Windrad im Landkreis, wie von Clara Schweizer vorgeschlagen, in der CO₂-Bilanz weiterbringen würde. Ich würde mir wünschen, die Bilanz wäre besser, aber die Physik lässt hier leider keinen Spielraum.
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Kein Pakt mit Verfassungsfeinden
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Sperrig, aber mutig“ vom 22. August 2026.
Was daran mutig sein soll, mit einer Partei gemeinsame Sache zu machen, die auch in Baden-Württemberg aus gutem Grund vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer ...
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Fakten statt Mythen
Peter Fink, Wendlingen. Zum Leserbrief „Gefährlicher Holzweg beim Windkraftausbau“ vom 22. August.
Herrn Braun sei angeraten, sich ideologiefrei mit Fakten statt mit Mythen zu beschäftigen. Der Begriff „Null Megawatt“ bezieht sich im Ursprungsartikel ...