Klaus Seeger, Nürtingen. Zum Artikel „Kein Trinkwasser für Sportplätze“ vom 1. Oktober.
Der Artikel gibt leider die Debatte des Gemeinderats nur unvollständig und einseitig wieder. Wir Gemeinderäte sind uns sehr bewusst, dass unsere Entscheidung nicht im Sinne der Vereine war. Wir wissen aber auch, dass unsere Wasserversorgung in Nürtingen bei solchen Dürreperioden an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit steht. Die Bezugsmenge, die wir von der Bodenseewasserversorgung erhalten, ist begrenzt. Wird diese überschritten, sind hohe Strafzahlungen fällig. Wenn jetzt noch zusätzlich 17 Millionen Liter Trinkwasser zur Erhaltung der Sportplätze eingesetzt werden, erhöhen sich entweder die Strafzahlungen erheblich oder die Trinkwasserversorgung wird für die Gesamtbevölkerung in Nürtingen gefährdet, weil Hochbehälter leerlaufen. Beides wäre unverantwortlich. Es wäre auch nicht nachvollziehbar, die Entnahme aus Fließgewässern für jeden zu verbieten und auf der anderen Seite hochwertiges und zunehmend knappes Trinkwasser einzusetzen. Es ist also keine Entscheidung gegen die Fußballvereine, sondern eine Entscheidung für eine sichere Trinkwasserversorgung für die gesamte Bevölkerung in Nürtingen.
Leserbriefe | 17.10.2026 - 05:00
Teuer und nicht treffsicher
Roger Schneider, Wendlingen. Zum Artikel „Bundesregierung beschließt Neuauflage des Tankrabatts“ vom 26. September.
Der Tankrabatt 3.0 soll Benzin und Diesel vorübergehend um rund 17 Cent je Liter verbilligen. Für Menschen, die auf dem Land wohnen, ...
Leserbriefe | 17.10.2026 - 05:00
Es fehlt der politische Wille
Hartmut Wirsching, Beuren. Zum Artikel „Große Pflegereform vertagt: Mehr Beiträge für Kinderlose“ vom 1. Oktober.
Diese Schlagzeile verdeutlicht beispielhaft, dass in fast allen gesellschaftlichen Bereichen wie Pflege, Bildung, Rente, sozialem ...