Leserbriefe

KI kann man nicht trinken

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Leserbrief „KI birgt auch enorme Chancen“ vom 20. August.

Sehr engagiert äußert sich Maike Pfuderer in ihrem Leserbrief zu den „enormen Chancen der Künstlichen Intelligenz – KI“. Allerdings wird nicht erwähnt, dass es ebenfalls eine Vielzahl von Gefahren durch KI gibt. Dazu gehört auch das wertvolle Trinkwasser, das in riesigen Mengen zur Kühlung der Rechenzentren benutzt und dabei kontaminiert wird – also unbrauchbar gemacht wird für Mensch, Tier und Pflanzen.

Über diese selten erwähnte Tatsache wird ausführlich in einem Fachartikel der Zeitschrift „Manova“ mit dem Titel „KI kann man nicht trinken“ berichtet.

Darin heißt es unter anderem: „Die in weiten Teilen der Welt ohnehin kritische Wasserlage wird durch die wie Pilze aus dem Boden schießenden Rechenzentren nicht nur verschärft – das Wort wäre viel zu schwach. Die Wasservernichtungsanlagen treiben Regionen an einen kritischen Punkt, an dem man sich zwischen dem Weiterbetrieb von Rechenzentren und der Landwirtschaft entscheiden muss.“

„KI ist ein gewaltiger Fluch“ heißt der Leserbrief, auf den sich Maike Pfuderer bezieht. Aber wir Menschen können sehr viel tun, um unsere Zukunft zu retten – mit natürlicher Intelligenz.

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