Joachim Braun, Nürtingen. Zum Leserbrief „Rund um Nürtingen gibt es wieder Sonnwendfeiern“ vom 20. Juni.
Frau Königs Sorge um den Planeten in allen Ehren, aber man sollte bei den Fakten bleiben. Die Behauptung, lokale Sonnwendfeuer würden „Tausende Tonnen CO₂“ freisetzen, entbehrt jeder Grundlage. Für diese Mengen müsste man halbe Wälder auf dem Jusi verfeuern. Zudem ist Holz ein biogener Rohstoff: Beim Verbrennen wird exakt die Menge CO₂ frei, die der Baum zuvor aufgenommen hat – ein CO₂-neutraler Kreislauf, ganz im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen. Wer sich um die lokale CO₂-Zufuhr sorgt, kann sich ja an der prächtig sprießenden Vegetation entlang der B313 in Nürtingen erfreuen, die den realen Verkehrsausstoß fleißig schluckt. Völlig daneben ist der Vergleich mit dem tragischen Brand des Feuerwehrhauses in Unterensingen. Ein Unglück mit brennenden Kunststoffen hat nichts mit kontrolliertem Brauchtum zu tun.
Leserbriefe | 12.08.2026 - 05:00
Es gibt gute Argumente für ein Tempolimit
Hartmut Wirsching, Beuren. Zum Artikel „Kein Tempolimit für die Gesetzgebung“ vom 24. Juli.
Einige CDU-Abgeordnete warnen vor einem „Tempolimit“ für die Gesetzgebung und fordern, Gesetze nicht im Eiltempo zu verabschieden. Man geht mit diesen ...
Leserbriefe | 12.08.2026 - 05:00
Zeichen setzen gegen Völkermord
Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Jeder einzelne kann ein Zeichen setzen“ vom 25. Juli.
Das Antisemitismus-Interview von Jan Sellner mit der wenig bekannten, aber angeblich so mächtigen israelischen Generalkonsulin in München trägt die ...