Joachim Braun, Nürtingen. Zum Leserbrief „Rund um Nürtingen gibt es wieder Sonnwendfeiern“ vom 20. Juni.
Frau Königs Sorge um den Planeten in allen Ehren, aber man sollte bei den Fakten bleiben. Die Behauptung, lokale Sonnwendfeuer würden „Tausende Tonnen CO₂“ freisetzen, entbehrt jeder Grundlage. Für diese Mengen müsste man halbe Wälder auf dem Jusi verfeuern. Zudem ist Holz ein biogener Rohstoff: Beim Verbrennen wird exakt die Menge CO₂ frei, die der Baum zuvor aufgenommen hat – ein CO₂-neutraler Kreislauf, ganz im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen. Wer sich um die lokale CO₂-Zufuhr sorgt, kann sich ja an der prächtig sprießenden Vegetation entlang der B313 in Nürtingen erfreuen, die den realen Verkehrsausstoß fleißig schluckt. Völlig daneben ist der Vergleich mit dem tragischen Brand des Feuerwehrhauses in Unterensingen. Ein Unglück mit brennenden Kunststoffen hat nichts mit kontrolliertem Brauchtum zu tun.
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Die Gewinner der Spritpreispolitik
Olaf Dukatz, Neuffen. Zum Artikel „Frei: Autofahrer von Oktober an entlasten“ vom 17. September.
Das Kabinett denkt in Bezug auf die Überteuerung der Spritpreise darüber nach, die Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent zu senken. Für wie dumm ...
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Schüler müssen sich wohlfühlen
Hartmut Gerhardt, Wolfschlugen. Zum Artikel „,Glück‘ ab der ersten Schulklasse“ vom 17. September.
Das Wort „Glück“ hat eine schillernde Gestalt. In seiner tieferen Bedeutung ist es ein Gefühl von Wohlbefinden, innerer Zufriedenheit und Lebenssinn. ...