Joachim Braun, Nürtingen. Zum Leserbrief „Rund um Nürtingen gibt es wieder Sonnwendfeiern“ vom 20. Juni.
Frau Königs Sorge um den Planeten in allen Ehren, aber man sollte bei den Fakten bleiben. Die Behauptung, lokale Sonnwendfeuer würden „Tausende Tonnen CO₂“ freisetzen, entbehrt jeder Grundlage. Für diese Mengen müsste man halbe Wälder auf dem Jusi verfeuern. Zudem ist Holz ein biogener Rohstoff: Beim Verbrennen wird exakt die Menge CO₂ frei, die der Baum zuvor aufgenommen hat – ein CO₂-neutraler Kreislauf, ganz im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen. Wer sich um die lokale CO₂-Zufuhr sorgt, kann sich ja an der prächtig sprießenden Vegetation entlang der B313 in Nürtingen erfreuen, die den realen Verkehrsausstoß fleißig schluckt. Völlig daneben ist der Vergleich mit dem tragischen Brand des Feuerwehrhauses in Unterensingen. Ein Unglück mit brennenden Kunststoffen hat nichts mit kontrolliertem Brauchtum zu tun.
Leserbriefe | 16.07.2026 - 05:00
Missgunst statt Solidarität
Kai Hansen, Nürtingen. Zum Artikel „Hohe Dunkelziffer bei Sozialhilfebetrug“ vom 13. Juli.
Das Land ächzt unter einer anwachsenden Alterung, weniger Kinder kommen, Migranten werden ausgeladen und ungenügend integriert, und dazu kommt die ...
Leserbriefe | 13.07.2026 - 05:00
Ein Land als Selbstbedienungsladen?
Ansgar Lottermann, Wendlingen. Zum Leserbrief „Gedanken in der Notaufnahme“ vom 1. Juli.
In dem Leserbrief ist ein kleiner, aber nicht unbedeutender Fehler enthalten: Die im Land neu geschaffenen 60 Stellen gehen nicht auf das Konto von CDU und SPD, ...