Bert Hauser, Altenriet. Zum Artikel „Empfehlungen zu Mobilfunk Altenriet“ vom 28. Juli.
Die von der „Bürgerwerkstatt“ in Altenriet erarbeiteten Empfehlungen an den Gemeinderat zu einem neuen Mobilfunkmast sind in dem Artikel nur sehr oberflächlich, ja geradezu verschleiernd wiedergegeben. Der Artikel beruht, wie es heißt, auf einer Pressemitteilung der landeseigenen „Servicestelle für Dialogische Bürgerbeteiligung“, welche die „Bürgerwerkstatt“ in Altenriet organisiert, moderiert und angeblich mit etwa 30.000 Euro weitgehend finanziert hat. In dem Artikel und wohl auch in der zugrunde liegenden Pressemitteilung ist nur von gerade mal vier sehr vagen Empfehlungen und von einem „präferierten Standort“ für den Mast die Rede. Verschwiegen wird, dass dieser Standort der am weitesten vom Ort entfernte Platz ist und mit einer Mehrheit von 18 Ja-Stimmen gegen nur eine Nein-Stimme von der „Bürgerwerkstatt“ empfohlen wird. Verschwiegen wird, dass die „Bürgerwerkstatt“ einen Standort innerorts (auf der Kirche oder auf dem Rathaus) wie auch einen Standort in Ortsnähe abgelehnt hat, um mögliche Gesundheitsrisiken und drohende Wertverluste bei Immobilien und bei Mieteinnahmen so weit wie möglich zu verringern. Hinter dieser Entscheidung stand in der Bürgerwerkstatt das Motto: „Abstand ist die beste Vorsorge“.
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Die Gewinner der Spritpreispolitik
Olaf Dukatz, Neuffen. Zum Artikel „Frei: Autofahrer von Oktober an entlasten“ vom 17. September.
Das Kabinett denkt in Bezug auf die Überteuerung der Spritpreise darüber nach, die Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent zu senken. Für wie dumm ...
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Schüler müssen sich wohlfühlen
Hartmut Gerhardt, Wolfschlugen. Zum Artikel „,Glück‘ ab der ersten Schulklasse“ vom 17. September.
Das Wort „Glück“ hat eine schillernde Gestalt. In seiner tieferen Bedeutung ist es ein Gefühl von Wohlbefinden, innerer Zufriedenheit und Lebenssinn. ...