Armin Sehne, Nürtingen.
Man sieht es in vielen Teilen der Stadt. Es tut sich was: Endlich wird flächendeckend das Glasfasernetz ausgebaut. In Nürtingen in Form einer Kooperation der Stadtwerke und der Telekom. Nachdem die Tiefbauarbeiten abgeschlossen sind, werden wir dann von einem im Auftrag der Telekom agierenden externen Dienstleister (Ranger) an der Haustür mit dem Ansinnen besucht, einen Glasfasertarif bei der Telekom zu buchen und unseren bisherigen Anbieter zu wechseln. Untermauert wird das mit betrügerischen Falschaussagen: Ohne Wechsel zur Telekom würde der Anschluss nicht kostenfrei sein oder würde der Hausanschluss erst gar nicht realisiert werden.
Auf Nachfrage bei den Stadtwerken entpuppt sich das Ganze als erstunken und erlogen. Sehr wohl kann kostenlos mit dem bisherigen Anbieter ein kostenloser Hausanschluss erfolgen, da die Telekom ihr Netz an andere Player auf dem Markt vermietet (wholesale). Also Obacht, die Älteren kennen es von den Zeitungs-Abos an der Tür. Drückerkolonnen brauchen wir nicht.
Leserbriefe | 22.08.2026 - 05:00
Erfrischende Wohltat
Eugen Wahl, Nürtingen. Zum Leserbrief „Kein Vergleich zum Holocaust“ vom 20. August.
Ich empfinde den differenziert argumentierenden Leserbrief von Simon Kromer geradezu als eine „erfrischende Wohltat“ angesichts des nicht nur in unseren Flüssen, ...
Leserbriefe | 22.08.2026 - 05:00
Gefährlicher Holzweg beim Windkraftausbau
Joachim Braun, Nürtingen. Zum Artikel „Null Megawatt als ,gutes Zeichen‘“ vom 19. August.
Der Bericht verdeutlicht einmal mehr, wie krampfhaft versucht wird, den Ausbau von Windkraftanlagen in unserer Region durchzudrücken. Dabei werden grundlegende ...