Armin Sehne, Nürtingen.
Man sieht es in vielen Teilen der Stadt. Es tut sich was: Endlich wird flächendeckend das Glasfasernetz ausgebaut. In Nürtingen in Form einer Kooperation der Stadtwerke und der Telekom. Nachdem die Tiefbauarbeiten abgeschlossen sind, werden wir dann von einem im Auftrag der Telekom agierenden externen Dienstleister (Ranger) an der Haustür mit dem Ansinnen besucht, einen Glasfasertarif bei der Telekom zu buchen und unseren bisherigen Anbieter zu wechseln. Untermauert wird das mit betrügerischen Falschaussagen: Ohne Wechsel zur Telekom würde der Anschluss nicht kostenfrei sein oder würde der Hausanschluss erst gar nicht realisiert werden.
Auf Nachfrage bei den Stadtwerken entpuppt sich das Ganze als erstunken und erlogen. Sehr wohl kann kostenlos mit dem bisherigen Anbieter ein kostenloser Hausanschluss erfolgen, da die Telekom ihr Netz an andere Player auf dem Markt vermietet (wholesale). Also Obacht, die Älteren kennen es von den Zeitungs-Abos an der Tür. Drückerkolonnen brauchen wir nicht.
Leserbriefe | 08.09.2026 - 05:00
Wenn sich Leistung lohnen muss
Uwe Jirikovsky, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Viel Zank und wenig Entlastung“ vom 3. September.
SPD und CDU versprechen, die arbeitende Mitte spürbar zu entlasten. Finanzminister Klingbeil stellt Familien „bis zu 600 Euro“ Entlastung in Aussicht, ...
Leserbriefe | 08.09.2026 - 05:00
DDR-Annäherungen – ein Bürgerbegehren?
Helmut Weber, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Ein Wahlkampf, der vor allem eine Warnung ist“ vom 26. August.
Wenn Politiker den Mund zu voll nahmen und einer finanziell gescheiterten DDR „blühende Landschaften – ad hoc“ versprachen, war für ...