Leserbriefe

Die Grenzen der künstlichen Intelligenz

Helmut Hartmann, Nürtingen.

Der Begriff „künstliche Intelligenz“ wird in den Medien zunehmend auch als Gefahr erkannt und benannt. Langsam, so scheint mir, wird man wach. Doch gleichzeitig stellt sich die Frage, ob dieses Bewusstsein ausreicht. Bei näherer Betrachtung muss man sich große Sorgen machen. Denn diese „Technik“ könnte eines Tages nicht nur Entscheidungen treffen, sondern möglicherweise auch selbst über ihre Einschränkungen und Grenzen bestimmen.

Bei der Atomkraft haben die Menschen gerade noch rechtzeitig erkannt, dass Grenzen notwendig sind, und versucht, entsprechende Regeln zu schaffen. Doch was geschieht, wenn ein KI-System eines Tages so leistungsfähig wird, dass der Mensch diese Grenzen nicht mehr selbst bestimmen oder durchsetzen kann? Wenn KI uns irgendwann nicht mehr erlaubt, ihre Entwicklung und ihren Einsatz wirksam zu begrenzen – und danach sieht es aus meiner Sicht aus – stellt sich eine beunruhigende Frage: Ist dies dann der Beginn vom Ende der Menschheit? Diese Frage mag dramatisch klingen. Aus meiner Sicht muss sie aber tatsächlich gestellt werden.

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