Helmut Hartmann, Nürtingen.
Der Begriff „künstliche Intelligenz“ wird in den Medien zunehmend auch als Gefahr erkannt und benannt. Langsam, so scheint mir, wird man wach. Doch gleichzeitig stellt sich die Frage, ob dieses Bewusstsein ausreicht. Bei näherer Betrachtung muss man sich große Sorgen machen. Denn diese „Technik“ könnte eines Tages nicht nur Entscheidungen treffen, sondern möglicherweise auch selbst über ihre Einschränkungen und Grenzen bestimmen.
Bei der Atomkraft haben die Menschen gerade noch rechtzeitig erkannt, dass Grenzen notwendig sind, und versucht, entsprechende Regeln zu schaffen. Doch was geschieht, wenn ein KI-System eines Tages so leistungsfähig wird, dass der Mensch diese Grenzen nicht mehr selbst bestimmen oder durchsetzen kann? Wenn KI uns irgendwann nicht mehr erlaubt, ihre Entwicklung und ihren Einsatz wirksam zu begrenzen – und danach sieht es aus meiner Sicht aus – stellt sich eine beunruhigende Frage: Ist dies dann der Beginn vom Ende der Menschheit? Diese Frage mag dramatisch klingen. Aus meiner Sicht muss sie aber tatsächlich gestellt werden.
Leserbriefe | 30.09.2026 - 05:00
Die AfD an ihren Inhalten messen
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Mit der AfD auseinandersetzen“ vom 18. September.
Herr Kohn fordert, man müsse sich endlich inhaltlich mit der AfD auseinandersetzen. Einverstanden. Beginnen wir bei ihrem Programm: Die AfD will die ...
Leserbriefe | 30.09.2026 - 05:00
Bilder, die man nicht vergisst
Rolf Paul Mittendorf, NT-Neckarhausen.
Die ARD-Dokumentation „Putins Propaganda – Wie der Kreml das Volk lenkt“, die am 14. September 2026 um 22.20 Uhr im Ersten ausgestrahlt wurde, hat mich so aufgewühlt, dass ich mich dazu äußern muss. Die Sendung ...