Eselhock und Schwäbischer Bergpreis in Neuffen
Stadtfest in Neuffen mit Rennatmosphäre
Das erste September-Wochenende wird in Neuffen absolut hochkarätig: Am 6. September macht der Eselhock den Auftakt. Am Sonntag, 7. September, präsentieren sich historische Rennautos beim Schwäbischen Bergpreis.
Ein herausragendes Wochenende steht in Neuffen an oder vielmehr geht alsbald in die Startaufstellung. Am ersten September-Wochenende locken sowohl Eselhock als auch der Schwäbische Bergpreis. Der Startschuss für das Festwochenende fällt am Samstag, 6. September, um 16 Uhr. Dann beginnt die Bewirtung. Zwischen Kelterplatz und Rathausbrunnen sowie in der Burgstraße entlang der Martinskirche reihen sich die Holzhütten aneinander.
Für Speis und Trank sorgen unter anderem der TB Neuffen, die Neuffener Narrenzunft, der VfB Neuffen, der SSF Kappishäusern, der Reiterverein Neuffen, die Alevitische Kulturgemeinde und die Winzergenossenschaft. Bei einer solchen Bandbreite an Helfenden ist klar, dass auch das Angebot an Essen und Trinken breit gefächert ist. Klassiker stehen ebenso auf der Speisekarte wie Burger, Fleisch vom Spieß, Currywurst und Maultaschen. Am Sonntag wird zusätzlich im Marktcafé Kaffee und Kuchen angeboten.
Bei den Getränken gibt es neben dem Gewohnten natürlich ein breites Angebot an Weinen und am Samstagabend zusätzlich noch eine Bar.
Party auf dem Kelterplatz
Gegen 18 Uhr steht dann die offizielle Eröffnung mit Bürgermeister Matthias Bäcker auf dem Programm. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Stadtkapelle Neuffen. Abends spielt „alles roger?!“. Die Neuffener Partyband heizt den Gästen bis in die Nacht mit Musik von A wie AC/DC bis Z wie Zillertaler ein. Da ist bestimmt für jeden (Musik-)Geschmack etwas dabei.
Neu in diesem Jahr ist die Spielstraße. Hinter Kirche und Pfarrhaus gibt es einiges zum Toben und zum Entdecken: Neben Karussell und Hüpfburg sogar zwei lebendige Namensgeber des Eselhocks. Und vielleicht auch noch mehr. Einfach vorbeikommen!
Bergpreis am Sonntag
Der Sonntag beginnt um 9.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst im Freien. Bereits um 9 Uhr öffnen die Fahrerlager rings um die Stadt. Zu sehen sind 100 historische Rennfahrzeuge – alle aus der Epoche 1960 bis 1985 plus eine Reihe von Vorkriegs-Rennern.
Die Auswahl basiert auf Authentizität, Rennhistorie oder einem Bezug zum Neuffener Bergrennen. Beispiele gefällig? Mit dabei sind unter anderem BMW 3.0 CLS, Ford Capri, Crosslé 15F, Porsche 910, Maurer Formel 2 oder NSU Prinz TT.
Übrigens können sich auch die Namen der Fahrer sehen lassen. In den Fahrzeugen sitzen unter anderem Dieter Thomas Kuhn, Prinz Leopold von Bayern, Christian Geistdörfer, Kurt Brixner, Manfred, Helmut und Wolf Henzler oder auch Polit-Prominenz, unter anderem Manuel Hagel, Michael Donth und Landrat Marcel Musolf.
Kurzum: Am Sonntag, 7. September, muss man in Neuffen sein, wenn es wieder heißt: „Start your engines!“ Und zwar um 10, 13.30 und 16.15 Uhr. Dann nämlich beginnen die Präsentationsfahrten. Dabei rollen die Wagen in moderatem Tempo erst durch die Altstadt zur Neuffener Steige, begleitet von einem Pace‑Car mit Bürgermeister Matthias Bäcker am Steuer vorneweg, bevor sie den Berg hochfahren. Wenn alle oben sind, geht’s natürlich auch wieder runter, sodass die Zuschauenden von ihrem Platz aus sechs Mal die geschichtsträchtigen Karossen vorbeifahren sehen.
Moderation an drei Orten
Damit die Normalbürger wissen, wer da vor ihnen dröhnt und röhrt, helfen drei fachkundige Moderatoren auf die Sprünge: Rainer Klink, Betreiber des Tübinger Spielzeug- und Automuseums Boxenstop, sowie André Kuder, Sohn von Walter Kuder aus Hülben, der fünf Mal erfolgreich an der Ur-Veranstaltung teilnahm, und Fachfrau Angela Söhngen.
Neu ist, dass an drei verschiedenen Stellen moderiert wird: im Stadtkern, am Ortsende, wo’s auf die Strecke geht, und auf der Albhochfläche. Dort ist übrigens ein weiterer attraktiver Standort für die Zuschauenden – Bewirtung inklusive.
Parkplatz für Oldtimer der Gäste
Ebenfalls neu ist ein „Oldtimer-Parkplatz“. Dort ist Platz für 120 in die Jahre gekommene Kisten. Er ist für Besucherinnen und Besucher gedacht, die im historischen Fahrzeug anreisen, also mit einem Auto, das 30 Jahre alt und H-Kennzeichen-fähig ist. Diesen Parkplatz hat Mitorganisator Stephan Allgöwer ins Leben gerufen, um eine weitere Attraktion in die Stadt zu holen.