Eselhock und Bergpreis in Neuffen
Festwochenende in Neuffen: Eselhock am 5. September und Schwäbischer Bergpreis am Sonntag.
Zwei Tage voller Genuss in flüssiger und fester Form, gekrönt von schmucken Oldtimer und legendären Fahrern und umrahmt von Samstagsparty und Seifenkistenrennen – so prall gefüllt sind die zwei Festtage am ersten Septemberwochenende in Neuffen.
Wer den Flyer zum Neuffener Eselhock aufmerksam liest, der weiß sofort unter welchem Motto die beiden Festtage stehen: „Feschde feiern!“ nämlich. Kein Wunder also, dass es am ersten Septemberwochenende in der Stadt am Fuße des Hohenneuffens rundgeht.
Seifenkistenrennen am Samstag
Den Auftakt macht der Royal Bobsleigh Automobil Club-Cup für Kinder. Das Seifenkistenrennen feiert am 5. September in der Tälesstadt seine Premiere. Gefahren wird ab 10 Uhr im Wohngebiet Auchtert. Gedacht ist das Rennen für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren.
Eselhock ab 16 Uhr
Um 16 Uhr startet der Eselhock. Zahlreiche Neuffener Vereine und Gastwirte laden die Menschen aus nah und fern zum Schwätzen und Zusammensitzen, zum Feiern und Genießen ein. Gerade letzteres kommt in Neuffen nicht zu kurz. Bei der bunten Vielfalt auf dem Teller und im Glas findet bestimmt jeder etwas, das ihm schmeckt.
Nach dem Sechs-Uhr-Glockenläuten der Martinskirche begrüßt Bürgermeister Matthias Bäcker die Gäste – dieses Jahr zum letzten Mal in seiner Funktion als Schultes, denn Bäcker geht alsbald in den Ruhestand. Bereits Tradition hat der Frei-Wein im Anschluss an die offizielle Begrüßung. Für die musikalische Unterhaltung sorgt anfangs die Stadtkapelle Neuffen.
Party mit Schlagerzeit
Gegen 20 Uhr steigt „Schlagerzeit“ auf die Bühne. Neben – wie der Name nahelegt – Schlagern begeistert die vierköpfige Band aus Owen mit internationalen Popsongs von heute, aber auch Ballermann- und Partyhits stehen auf dem Programm.
Selbstverständlich wurde an diesem Wochenende auch an die kleinen Besuchenden gedacht. Die Jungen und Mädchen locken an beiden Festtagen gleich mehrere Anziehungspunkte. Zum einen – wie es sich für einen Hock diesen Namens gehört – leibhaftige Esel. Zum anderen gibt es hinter der Kirche und dem Pfarrhaus auf der Spielstraße einiges zum Toben und zum Entdecken. Und wer genug hat, darf auch gerne einfach im Karussell seine Kreise drehen oder sich etwas Süßes gönnen
Ökumenischer Gottesdienst am Sonntag
Weiter geht es am Sonntag um 9.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst, der ausnahmsweise in der Martinskirche gefeiert wird. Das Gerüst um die Kirche macht diesen Schritt notwendig. Der Ausschank und auch die Essensausgabe starten um 10 Uhr.
Drei Präsentationsfahrten
Bereits morgens beginnen sich die vier Fahrerlager rings um die Stadt nach und nach zu füllen. Um 10, um 13.30 und um 16 Uhr fahren die Rennfahrzeuge im Konvoi die Neuffener Steige hoch. Damit die Besucherinnen und Besucher wissen, welche Rennlegende auf der Straße oder am Lenkrad gerade an ihr oder ihm vorbeifährt, wird an drei Stellen moderiert, und zwar im Ortskern, am Ortsausgang Neuffen und oben auf der Alb bei der „Brille“.
Dort oben wird ebenso bewirtet wie an acht weiteren Standorten. In Neuffen und entlang der Strecke ist – nicht nur – für Renn-Wurst und Getränke gesorgt. Schließlich müssen sich die Fans stärken bei so viel Schauen, Klatschen und Schwelgen.
Rennlegenden am Start
Und Schwelgen wird an diesem Sonntag voraussichtlich jeder. Denn das Fahrzeug- und Fahrerfeld ist hochkarätig. Zu sehen sind Fahrzeuge mit Geschichte, Seltenheitswert und besonderer Bedeutung. Gelenkt werden sie von Fahrern und Fahrerinnen des historischen Bergpreises sowie prominente Persönlichkeiten. Außerdem werden in diesem Jahr einige Supersportwagen von AMG die Steige in Angriff nehmen.
Sofazügle zum Hinkommen
Neu gedacht wurde das Hin- und Herumkommen. Zum ersten Mal können die Besucherinnen und Besucher am Sonntag mit dem historischen Sofazügle anreisen. Viermal an diesem Tag verkehrt der Zug zwischen Nürtingen und Neuffen. Die Abfahrtszeiten sind extra auf das Programm des Bergpreises abgestimmt. Die genauen Zeiten finden sich unter www.ges-ev.de. Dort können auch vorab Fahrkarten gekauft werden.
Pendelbus zum Herumkommen
Ganz leicht ist es in diesem Jahr sowohl unten im Städtle als auch oben auf der Alb das Geschehen zu verfolgen. Denn zum ersten Mal verbindet ein Pendelbus die beiden Dreh- und Angelpunkte des Bergpreis-Sonntags. Im Halb-Stunden-Takt bringt der Bus die Besuchenden vom Oberen Graben in Neuffen hoch zur „Brille“ beim Burrenhof und selbstverständlich auch wieder hinunter.
Oldtimer-Parkplatz am Ende von Neuffen
Wer mit seinem historischen Fahrzeug anreist, findet am Ende von Neuffen gleich neben der Rennstrecke einen Extra-Parkplatz für Oldtimer. Die Örtlichkeit zu finden ist einfach: einfach immer den Wegweisern nachfahren.
Und noch etwas ist bestimmt nicht nur für Fans interessant: Die Interessengemeinschaft hat eine Broschüre drucken lassen. Mit viel Liebe, Herzblut und Akkuratesse sind dort alle 140 startenden Autos samt Fahrerinnen und Fahrern aufgelistet. Und auch die eine oder andere Geschichte rund um die Macher und den Bergpreis hat darin Platz gefunden.
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