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So war der Eselhock 2026 in Neuffen

Mehrere 1000 Besucher nutzten das vielfältige Angebot der Neuffener Vereine und stimmten sich auf den Bergpreis ein.

20.000 bis 25.000 Besucher, schätzten die Veranstalter, kommen zum Eselhock. Foto: Gabriele Böhm
Bürgermeister Matthias Bäcker (Mitte) ehrte Ralf Nuffer (links) und Albrecht Klingler für ihre jahrzehntelangen Verdienste mit der Bürgermedaille. Foto: Gabriele Böhm
Viel Spaß hatten Kinder und Erwachsene mit den Eseln Lucky und Sultan. Foto: Gabriele Böhm
Steine bemalen konnte man beim Albverein. Foto: Gabriele Böhm
Gar nicht so einfach. Mit diesem Flugsimulator konnten sich Gäste in die Lüfte erheben. Foto: Gabriele Böhm
Jugendtrainer Daniel Block vom Schützenverein demonstrierte das Schießen mit dem Luftgewehr um schöne Preise. Foto: Gabriele Böhm
Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Musikverein Stadtkapelle Neuffen. Foto: Gabriele Böhm
Bürgermeister Matthias Bäcker (Mitte) begrüßte die Bundestagsabgeordneten Nils Schmid (links) und Matthias Hiller. Foto: Gabriele Böhm

NEUFFEN. „Eine nette Stimmung und nicht zu groß.“ Solche und ähnliche Sätze waren am Samstag beim Eselhock zu hören. Bei traditionell gutem Wetter startete das Stadtfest am Nachmittag. Rund 20.000 bis 25.000 Gäste wurden erwartet.

„Alle helfen mit. Das ist eben Neuffen!“ sagte Heinrich Schnell vom Albverein. Dieser war zusammen mit dem Turnerbund, dem VfB Neuffen Fußball, der Narrenzunft und dem SSF Kappishäusern federführend tätig bei der Veranstaltung, an der aber, so Marco Timm von der Narrenzunft, fast alle örtlichen Vereine beteiligt waren. Seit 2017 gehört am Sonntag auch der Bergpreis zum Event. Kontinuierlich sei der Eselhock von Jahr zu Jahr gewachsen.

Der Eselhock wird immer größer

Die vielen Hüttchen, an denen es Leckereien wie Gegrilltes, aber auch Hexa-, Deifel- und Eselburger oder Waffeln der DLRG gab, habe die Gemeinde Hülben zur Verfügung gestellt. Döner und Raki hatte die Alevitische Gemeinde mitgebracht, es gab Cocktails und Slushies, süße Churros, Schnitzel vom Hotel Traube und natürlich jede Menge Wein der Weingärtnergenossenschaft. „Wir bieten erstmals einen Souvignier Gris und den ,fünf&zwanzig‘ an. Weißwein wird bei der Hitze gerne getrunken“, wusste Christine Anhut zu berichten.

Die Vereine hatten vier zentrale Kassen im Einsatz, betrieben vom CVJM, wo man die „Billetle“ erwerben konnte, so Dietmar Wagner. Alles fließe der Gemeinschaft zu.

Für Kinder war eine Spielstraße mit Bungee Trampolin und vom Albverein eine Mikroskop-Station und „Steine bemalen“ aufgebaut. Viele Kinder zog es zum Kinderschminken und den Eseln Lucky und Sultan des „Lebenshofs“ der Familie Knapp. Geduldig ließen sich die beiden Stars streicheln. Der Drachenflieger Club Hohenneuffen bot per Virtual Reality mit Spezialbrille einen Flug über die Region an, so echt, dass eine oder andere tatsächlich aufgeben musste. Beim Schützenverein konnte man mit Armbrust und Luftgewehr schießen und dabei Preise wie Plüschesel und Lebkuchenkerzen gewinnen. Für Stimmung sorgte auf der Bühne die Partyband „Schlagerzeit“.

Bürgermedaille für zwei verdiente Neuffener

„Wir kommen von Heilbronn und machen mit dem Wohnmobil Urlaub in Beuren“, sagten Karl und Marliese Kohler. „Neuffen war heute unser Wanderziel, und morgen kommen wir nochmal her.“ Peter und Pia Nothdurft aus Deizisau genossen die Atmosphäre und sahen sich die Autos an, die bereits auf einem Parkplatz eintrafen. „Manche sieht man sehr selten“, freuten sie sich.

Voll des Lobes für das Fest und das Engagement war auch Bürgermeister Matthias Bäcker, der unter den Gästen die beiden Bundestagsabgeordneten Nils Schmid und Matthias Hiller begrüßte. Anschließend ehrte er Albrecht Klingler für seinen jahrzehntelangen Einsatz unter anderem für den Turnerbund, und Ralf Nuffer, unter anderem rund 30 Jahre Vorstand des VfB mit der Bürgermedaille. Beide waren auch maßgeblich für die Organisation des Eselhocks verantwortlich, dem letzten in der Amtszeit Bäckers. Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst, bevor auf der historischen Rennstrecke beim Bergpreis die Motoren aufheulten.

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