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Schadstoffprüfung an der Filsbrücke bringt Verkehrsbehinderungen

Vor dem Abriss der B10-Brücke von 1977 untersucht das Regierungspräsidium mögliche Schadstoffbelastungen. Alle Verkehrsbeziehungen bleiben erhalten, punktuelle Behinderungen außerhalb der Hauptverkehrszeiten möglich.

Die Filsbrücke bei Plochingen. Foto: RP

PLOCHINGEN. 15 Brücken werden im Regierungsbezirk Stuttgart neu gebaut. Zu ihnen gehört auch die Filsbrücke der B10 bei Plochingen. Die Brücke wurde mitsamt der Bundesstraße 1977 in Spannbetonbauweise errichtet.

Bevor die Brücke jedoch abgerissen und neu gebaut werden kann, müssen am Freitag, 24. Juli, Schadstoffuntersuchungen auf der Brücke gemacht werden. Deswegen kann es hier zeitweise zu verkehrlichen Einschränkungen kommen. Die Untersuchung dient als Grundlage für weitere Planungs- und Rückbauschritte. Denn mit Schadstoffen belastete Bauteile müssten nach Abschluss des Rückbaus der Filsbrücke gesondert entsorgt werden.

Die für die Untersuchung erforderlichen Verkehrssicherungsmaßnahmen werden außerhalb der Hauptverkehrszeiten eingerichtet. Alle Verkehrsbeziehungen bleiben während der Untersuchungen erhalten. Der Verkehr auf der B 10 wird mithilfe von Verkehrszeichen und Leitkegeln geregelt. Dennoch kann es zeitweise zu Einschränkungen für den Verkehr kommen.

Bei dem infrage stehenden Schadstoff dürfte es sich um Asbest handeln. Der darf zwar seit 1993 nicht mehr als Baustoff verwendet werden. Bei alten Brücken ist er jedoch noch vorhanden. Von Asbestfasern gehen erhebliche Gefahren aus. Da diese nicht separat gekennzeichnet sind, können sie auch nicht einfach identifiziert werden.

Der eigentliche Baubeginn für die Filsbrücke ist vom Regierungspräsidium Stuttgart auf das Jahr 2030 terminiert. Die Baukosten dürften etwa bei 12,8 Millionen Euro liegen.

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