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Pfadfinder übergeben Friedenslicht an Nürtingens Oberbürgermeister Fridrich

Das in Bethlehem entzündete Feuer ist im Nürtinger Rathaus angekommen.

Die Nürtinger Pfadfinderschaft überbrachte das Friedenslicht aus Bethlehem an die Stadt, Oberbürgermeister Johannes Fridrich nahm es entgegen. Foto: nt

NÜRTINGEN. „Ein Funke Mut“ lautet das Motto der diesjährigen Friedenslichtaktion, mit der die Pfadfinder ein leuchtendes Zeichen des Friedens und des Muts setzen wollen. In einer Welt, die oft von Unsicherheit und Angst geprägt sei, brauche es Menschen, die mutig vorangehen. Ein Funke Mut könne der Anfang sein, die Demokratie zu schützen, Hoffnung zu geben und Verantwortung zu übernehmen. Mut bedeute, nicht allein zu bleiben, sondern andere mit dem Licht zu erreichen, das jeder in sich trage, hieß es vonseiten der Pfadfinderschaft.

Oberbürgermeister Johannes Fridrich nahm am Montagnachmittag das Friedenslicht aus den Händen von vier Kindern und einem Jugendlichen vom Pfadfinderstamm „Corvus“ Nürtingen der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg entgegen und betonte, dass das Friedenslicht in diesen unruhigen Zeiten ein wichtiger Hoffnungsschimmer und Mutmacher für den Frieden sei.

Stadt bedankt sich mit Spende

Seit 1994 verteilen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem, damit dieses Weihnachtssymbol der Hoffnung auf Frieden an vielen Orten leuchtet. Das Licht wird alljährlich in der Geburtsstadt Jesu entzündet und gelangt per Flugzeug und Zug in mehr als 30 Städte in Deutschland. Von dort aus geht es in zentralen Aussendungsfeiern an die einzelnen Gruppen.

Die Stadt bedankte sich für das überbrachte Friedenslicht mit einer Spende, welche die Pfadfinder in diesem Jahr an die Friedensinitiative „Friendship Across Borders“, die der Gewaltspirale im israelisch-palästinensischen Konflikt seit Jahren mit trilateralen Dialogen begegnet, weiterleiten.

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