Fritz Immel, Neckartailfingen. Zum Artikel „Ökonomen: Konjunktur wegen Corona fragil“ vom 12. November. Es kommt die Sorge der Ökonomen vor weitergehenden Lockdown-Maßnahmen zum Ausdruck. Aber man muss doch fragen, nützt der Lockdown überhaupt etwas? Wie man auch an anderen Ländern sehen kann, bleiben die Zahlen trotz Lockdown hoch. Was einen auch nicht wundern kann, denn es werden fast nur Aktivitäten verboten, bei denen sich kaum jemand ansteckt. Man macht eine Minderheit, die sich schlecht wehren kann, zum Sündenbock für die Infektionen. Dabei wäre es doch wichtiger, sich auf die Pflege der Kranken zu konzentrieren, als die Gesunden zu drangsalieren.
Das leer stehende Krankenhaus im Schwarzwald sollte man für Corona-Kranke vorbereiten, anstatt dort Gesunde einzusperren. Wenn die Krankenhäuser nicht genug Personal haben, könnte man doch Helfer ausbilden. Für die meisten Arbeiten braucht man kein Medizinstudium. Tabletten verabreichen, Fieber messen, Blut abnehmen und eine Spritze geben kann jemand, der manuell geschickt und einfühlsam ist, auch in einem Lehrgang lernen. Bei ordentlicher Bezahlung finden sich bestimmt genug Menschen, die gerne helfen. Wenn man sich mit der Meinung und den Argumenten der Lockdown-Gegner auseinandersetzen würde, käme man vielleicht auch zu besseren und sinnvolleren Lösungen, als mit der Lockdown-Keule zuzuschlagen.
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
Hirnlose Silvesterknallerei
Klaus Morunga, Neuffen.
Endlich, 29. Dezember 2025, Verkaufsbeginn Feuerwerk! Fast alle freuen sich. Mein kleiner Paco auf vier Pfoten war nicht begeistert als um 8.05 Uhr die erste Batterie aus Richtung Linsenhofen mit circa. 20 Schüssen abgefeuert ...
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
Paulus macht Wandlung zum Guten durch
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Saulus oder Paulus“ vom 22. Dezember.
Der Leserbriefschreiber irrt, wenn er zwischen Saulus und Paulus ein Oder setzt. Paulus von Tarsus, der erste und vielleicht bedeutendste Missionar der frühen ...