Jürgen Pilsl, Großbettlingen. Zum Artikel „Land wirbt für sich selbst“ vom 30. Oktober.
Seite eins der Nürtinger Zeitung belegt auf beinahe tragikomische Weise, wie selbstzufrieden und abgeschirmt von jeglicher Bürgernähe sich „unsere“ Politiker mittlerweile in ihrer eigenen Blase tummeln. Das meines Erachtens an Dümmlichkeit kaum zu überbietende Motto „The Länd“ repräsentiert also ab sofort für sage und schreibe 21 Millionen Euro die Qualitäten unseres Ländles? Und die Verstetigung der total verunglückten Sommer-Winterzeit-Plagerei „kratzt koi Sau“ mehr? Mehr muss ich über Berufspolitiker und deren Illusion von Bürgernähe nicht wissen. Im demokratischen alten Athen hat man dagegen jedes Jahr 500 Räte repräsentativ aus dem Volk ausgelost, statt solche Nieten zu „wählen“. Und diese 500 Bürger hätten vermutlich nichts schlechter gemacht als diejenigen, die sich heutzutage anmaßen uns zu regieren.
Leserbriefe | 12.01.2026 - 05:00
Stimme der Betroffenen fehlt
Jürgen Merkle, Neuffen.
Über die Zukunft unserer Rente beraten 13 Personen – aber keine einzige gewählte Vertretung der Versicherten, keine Gewerkschaften, keine Sozialverbände. Den Vorsitz führen Constanze Janda, Sozialrechtsprofessorin und ...
Leserbriefe | 12.01.2026 - 05:00
Angriff auf unsere Werte
Christian Rau, Nürtingen. Zum Artikel „Regenbogenfahne an Kirche zerstört“ vom 3. Januar.
Gerade haben wir Weihnachten und den Jahreswechsel hinter uns gebracht und uns alle – davon gehe ich einmal aus – ein friedvolles und glückliches Jahr 2026 ...