Inland

BMW zieht Angebot für Rauschs Dienstagwagen zurück

Als erster AfD-Politiker in Deutschland ist Tobias Rausch am vergangenen Dienstag zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt worden. (Archivbild) Jan Woitas/dpa pool/dpa
Die meisten Dienstwagen der Landesregierung von Sachsen-Anhalt - wie hier vom früheren Ministerpräsidenten Reiner Haseloff (CDU) - kommen von BMW. (Archivbild) Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Sachsen-Anhalts Landtagspräsident Tobias Rausch von der AfD wird künftig auf einen BMW-Dienstwagen verzichten müssen. Nach dpa-Informationen wurde das Angebot für eine Verlängerung des Leasingvertrages für das Fahrzeug zurückgezogen, das dem Landtagspräsidenten persönlich zugeordnet ist. Zuerst hatte «Die Zeit» darüber berichtet. 

Die Dienstwagenflotte von Landesregierung und Landtag umfasst mehrere Fahrzeuge, die meisten davon stammen von BMW. In der Regel sind die Dienstwagen nicht persönlich zugeordnet und werden von mehreren Politikern und Beamten gemeinsam genutzt.

Einige wenige, darunter das Gefährt des Präsidenten, sind jedoch personifiziert. Der Vertrag für das betreffende Auto des Landtagspräsidenten wäre im November ausgelaufen. Die BMW Group teilte auf Anfrage mit, sich grundsätzlich nicht zu einzelnen Kundenbeziehungen zu äußern.

© dpa-infocom, dpa:261009-930-814112/1

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