Alfred Schmidt, Nürtingen. Zum Artikel „Ohne Hotel auch kein Biergarten“ vom 19. Januar. Es ist schon verwunderlich wie wenig unser Herr OB Heirich die Empfindungen und Wünsche seiner Bürger kennt. In zahlreichen Beiträgen und Leserbriefen und Veranstaltungen wurde die Abneigung zu dem Hotelkomplex doch kundgetan. Dann wurde sogar viel Geld ausgegeben um Konzepte zu erstellen zu lassen für eine Stadt am Neckar. Da waren ganz andere Ansätze zu lesen. Aber alles wird sauber ignoriert. Nun will er erneut versuchen dem Bürger darzustellen, welche Vorteile ein Hotelbau hat und welche Verbesserungen für uns Bürger dabei herauskommen sollen. Schön finde ich dann die Aussage: „ohne Hotel kein Biergarten!“ Unser alter Kanzler Schröder hätte dann noch hinzugefügt: „Basta“. Ich für meine Person kann gerne auf den Biergarten unter dieser Prämisse verzichten, wenn dadurch der letzte Rest Neckarufer gerettet wird. Dann laufe ich halt ein Stück weiter zum Schlachthofareal oder in die Stadt und trinke dort mein Bier. Da freuen sich die Wirte bestimmt. Oder ich kaufe mir ein Fläschchen „Nürtinger Bürgerbräu“, setze mich dort ans Ufer und genieße die Natur. Herr Heirich fragt sich zum Schluss, wer diese Bürger sind, die dies Befürchtungen äußern? Ich bin einer davon und ich glaube es sind noch viel mehr.
Leserbriefe | 08.09.2026 - 05:00
Wenn sich Leistung lohnen muss
Uwe Jirikovsky, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Viel Zank und wenig Entlastung“ vom 3. September.
SPD und CDU versprechen, die arbeitende Mitte spürbar zu entlasten. Finanzminister Klingbeil stellt Familien „bis zu 600 Euro“ Entlastung in Aussicht, ...
Leserbriefe | 08.09.2026 - 05:00
DDR-Annäherungen – ein Bürgerbegehren?
Helmut Weber, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Ein Wahlkampf, der vor allem eine Warnung ist“ vom 26. August.
Wenn Politiker den Mund zu voll nahmen und einer finanziell gescheiterten DDR „blühende Landschaften – ad hoc“ versprachen, war für ...