Florian Bopp, CDU-Stadtrat, Nürtingen-Oberensingen. Zum Artikel „,Nürtingen ist bunt‘ reagiert auf Deuschle-Aussage“ vom 27. Mai.
Man darf von allen CDU-Stadträten erwarten, dass sie sich für Demokratie und Menschenwürde einsetzen. Und wer da Zweifel sät, muss sich fragen lassen, ob die Frage nicht wohlfeil oder gar tendenziös ist.
Die Sorge, dass sich eine Grundhaltung gegen die sozial Engagierten breitmacht und sogar an den Artikel 1 des Grundgesetzes erinnert wird, mag im Zuge einer zunehmenden Spaltung der Gesellschaft gerechtfertigt sein. Dies aber im Kontext mit der CDU-Gemeinderatsfraktion zu thematisieren, unterstellt, dass man die CDU außerhalb dieses Grundwertekanons verortet. Das ist absurd. So vertieft man die Spaltung in der Gesellschaft nach politischer Opportunität. Die zu Recht geforderte solidarische Stadtgesellschaft nimmt so eher Schaden.
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Strombilanz mit Lücken
Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Null Megawatt als ,gutes Zeichen‘“ vom 19. August.
Im Artikel wird zitiert, dass 60 Prozent des „Stroms“ in Baden-Württemberg von „Erneuerbaren“ kommen. Das stimmt, aber mit Einschränkung. Es sind 60 Prozent ...
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Kein Pakt mit Verfassungsfeinden
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Sperrig, aber mutig“ vom 22. August 2026.
Was daran mutig sein soll, mit einer Partei gemeinsame Sache zu machen, die auch in Baden-Württemberg aus gutem Grund vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer ...