Florian Bopp, CDU-Stadtrat, Nürtingen-Oberensingen. Zum Artikel „,Nürtingen ist bunt‘ reagiert auf Deuschle-Aussage“ vom 27. Mai.
Man darf von allen CDU-Stadträten erwarten, dass sie sich für Demokratie und Menschenwürde einsetzen. Und wer da Zweifel sät, muss sich fragen lassen, ob die Frage nicht wohlfeil oder gar tendenziös ist.
Die Sorge, dass sich eine Grundhaltung gegen die sozial Engagierten breitmacht und sogar an den Artikel 1 des Grundgesetzes erinnert wird, mag im Zuge einer zunehmenden Spaltung der Gesellschaft gerechtfertigt sein. Dies aber im Kontext mit der CDU-Gemeinderatsfraktion zu thematisieren, unterstellt, dass man die CDU außerhalb dieses Grundwertekanons verortet. Das ist absurd. So vertieft man die Spaltung in der Gesellschaft nach politischer Opportunität. Die zu Recht geforderte solidarische Stadtgesellschaft nimmt so eher Schaden.
Leserbriefe | 09.06.2026 - 05:00
Steuern sind Lebenszeit
Thomas Sturm, Aichtal-Grötzingen. Zum Leserbrief „Gerade so die Kurve bekommen“ vom 29. Mai.
Der Zuschuss für die Musikschule in Neckartailfingen ist Steuergeld. Steuergeld, das die Bürger mit ihrer Arbeit erwirtschaftet haben. Dafür haben sie einen ...
Leserbriefe | 09.06.2026 - 05:00
Rente statt Raketen
Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Die Beamten sind dem Land teuer“ vom 29. Mai.
Der grüne Ministerpräsident Kretschmann hat seine Rolle als Landesvater stets gepflegt und seine „Politik des Gehörtwerdens“ zu seinem Markenzeichen gemacht. ...