Florian Bopp, CDU-Stadtrat, Nürtingen-Oberensingen. Zum Artikel „,Nürtingen ist bunt‘ reagiert auf Deuschle-Aussage“ vom 27. Mai.
Man darf von allen CDU-Stadträten erwarten, dass sie sich für Demokratie und Menschenwürde einsetzen. Und wer da Zweifel sät, muss sich fragen lassen, ob die Frage nicht wohlfeil oder gar tendenziös ist.
Die Sorge, dass sich eine Grundhaltung gegen die sozial Engagierten breitmacht und sogar an den Artikel 1 des Grundgesetzes erinnert wird, mag im Zuge einer zunehmenden Spaltung der Gesellschaft gerechtfertigt sein. Dies aber im Kontext mit der CDU-Gemeinderatsfraktion zu thematisieren, unterstellt, dass man die CDU außerhalb dieses Grundwertekanons verortet. Das ist absurd. So vertieft man die Spaltung in der Gesellschaft nach politischer Opportunität. Die zu Recht geforderte solidarische Stadtgesellschaft nimmt so eher Schaden.
Leserbriefe | 16.07.2026 - 05:00
Missgunst statt Solidarität
Kai Hansen, Nürtingen. Zum Artikel „Hohe Dunkelziffer bei Sozialhilfebetrug“ vom 13. Juli.
Das Land ächzt unter einer anwachsenden Alterung, weniger Kinder kommen, Migranten werden ausgeladen und ungenügend integriert, und dazu kommt die ...
Leserbriefe | 13.07.2026 - 05:00
Ein Land als Selbstbedienungsladen?
Ansgar Lottermann, Wendlingen. Zum Leserbrief „Gedanken in der Notaufnahme“ vom 1. Juli.
In dem Leserbrief ist ein kleiner, aber nicht unbedeutender Fehler enthalten: Die im Land neu geschaffenen 60 Stellen gehen nicht auf das Konto von CDU und SPD, ...