Florian Bopp, CDU-Stadtrat, Nürtingen-Oberensingen. Zum Artikel „,Nürtingen ist bunt‘ reagiert auf Deuschle-Aussage“ vom 27. Mai.
Man darf von allen CDU-Stadträten erwarten, dass sie sich für Demokratie und Menschenwürde einsetzen. Und wer da Zweifel sät, muss sich fragen lassen, ob die Frage nicht wohlfeil oder gar tendenziös ist.
Die Sorge, dass sich eine Grundhaltung gegen die sozial Engagierten breitmacht und sogar an den Artikel 1 des Grundgesetzes erinnert wird, mag im Zuge einer zunehmenden Spaltung der Gesellschaft gerechtfertigt sein. Dies aber im Kontext mit der CDU-Gemeinderatsfraktion zu thematisieren, unterstellt, dass man die CDU außerhalb dieses Grundwertekanons verortet. Das ist absurd. So vertieft man die Spaltung in der Gesellschaft nach politischer Opportunität. Die zu Recht geforderte solidarische Stadtgesellschaft nimmt so eher Schaden.
Leserbriefe | 03.06.2026 - 05:00
Der Konflikt ist komplexer
Eugen Wahl, Nürtingen. Zum Leserbrief „Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten“ vom 30. Mai.
Zu Recht verweist Gerhard Härer auf die Gewaltexzesse radikaler israelischer Siedler im Westjordanland. Seit die ultraorthodoxen Minister Ben-Gvir und ...
Leserbriefe | 03.06.2026 - 05:00
Aussage des Papstes zu KI
Helmut Hartmann, Nürtingen. Zum Artikel „Papst warnt in Enzyklika: ,KI muss entwaffnet werden‘“ vom 26. Mai.
Ein ganz großes Kompliment an den Papst, der eine völlig richtige Aussage zu KI gemacht hat. Die USA und Israel sind betreffend EDV-Technik ...