Ansgar Lottermann, Wendlingen. Zum Leserbrief „Gedanken in der Notaufnahme“ vom 1. Juli.
In dem Leserbrief ist ein kleiner, aber nicht unbedeutender Fehler enthalten: Die im Land neu geschaffenen 60 Stellen gehen nicht auf das Konto von CDU und SPD, sondern der grün-schwarzen Landesregierung. Die SPD ist in Baden-Württemberg leider in der Opposition. Ansonsten ist der Leserbrief in seiner Kritik an dieser wundersamen Stellenvermehrung allerdings zutreffend. Und dazu passt auch eine Meldung vom selben Tag: In Karlsruhe wurde die Regierungspräsidentin mit CDU-Parteibuch mit 59 Jahren in den einstweiligen Ruhestand versetzt, um Platz zu machen für einen CDU-Mann, der im vergangenen Jahr beim Wiedereinzug in den Bundestag gescheitert ist. Seine Vorgängerin, mit deren Arbeit eigentlich alle zufrieden waren, erhält jetzt mit 59 Jahren gegen ihren Willen auf Kosten der Steuerzahler eine üppige Pension. Dabei ging es nicht, wie die baden-württembergischen Regierungsparteien stets betonen, um das Wohl der Bürgerinnen und Bürger, sondern in erster Linie um die Versorgung von Parteifreunden. Und die üppige Steigerung der Zahl der Staatssekretäre – allein das Innenministerium hat deren drei – habe ich dabei noch nicht einmal erwähnt. Man hat ein bisschen den Eindruck, die baden-württembergischen Regierungsparteien betrachten das Land als Selbstbedienungsladen.
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Strombilanz mit Lücken
Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Null Megawatt als ,gutes Zeichen‘“ vom 19. August.
Im Artikel wird zitiert, dass 60 Prozent des „Stroms“ in Baden-Württemberg von „Erneuerbaren“ kommen. Das stimmt, aber mit Einschränkung. Es sind 60 Prozent ...
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Kein Pakt mit Verfassungsfeinden
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Sperrig, aber mutig“ vom 22. August 2026.
Was daran mutig sein soll, mit einer Partei gemeinsame Sache zu machen, die auch in Baden-Württemberg aus gutem Grund vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer ...