Eberhard Roos, Nürtingen. Zum Artikel „Die Stadt macht ihren Wald zukunftsfähig“ vom 22. August.
Der Artikel von Sylvia Gierlichs ist recht interessant, gibt er doch einen Einblick in das heutige Forstmanagement. Die Aussage von Förster Martin Auracher, „Der Holzkäufer möchte sein Holz holen können“, ist nicht neu, das war schon immer so. Sehr überraschend ist lediglich, dass jetzt die Kunden das Holz mit 40-Tonnern abholen wollen. Ist dies der Grund dafür, dass neuerdings die Waldwege mit grobem Schotter belegt werden, der nur ganz lokal, wenn überhaupt, verdichtet wird? Wenn ja, ist es zweifelhaft, ob mit dieser Schotterschicht eine entsprechende Tragfähigkeitsverbesserung erreicht wird. Erreicht wird allerdings, dass das Spazierengehen auf diesen Waldwegen deutlich erschwert wird; für Radfahrer sind diese Wege sogar gefährlich, besonders, wenn es bergab geht. So macht das Erlebnis Wald, das vor der Haustüre genossen werden konnte, keine große Freude. Ist das die Zukunftsfähigkeit des Waldes, und ist es die Kommerzialisierung wert?
Leserbriefe | 16.07.2026 - 05:00
Missgunst statt Solidarität
Kai Hansen, Nürtingen. Zum Artikel „Hohe Dunkelziffer bei Sozialhilfebetrug“ vom 13. Juli.
Das Land ächzt unter einer anwachsenden Alterung, weniger Kinder kommen, Migranten werden ausgeladen und ungenügend integriert, und dazu kommt die ...
Leserbriefe | 13.07.2026 - 05:00
Ein Land als Selbstbedienungsladen?
Ansgar Lottermann, Wendlingen. Zum Leserbrief „Gedanken in der Notaufnahme“ vom 1. Juli.
In dem Leserbrief ist ein kleiner, aber nicht unbedeutender Fehler enthalten: Die im Land neu geschaffenen 60 Stellen gehen nicht auf das Konto von CDU und SPD, ...