Martin Gross, NT-Reudern. Zum Leserbrief „Plakatierwahnsinn vor der Landtagswahl“ vom 11. Februar. Bei manchen Leserbriefen fällt man fast vom Stuhl vor Lachen ob der Absurdität einiger Aussagen; bei anderen bleibt einem das Lachen im Hals stecken wegen der geäußerten Demokratie- und Politikfeindlichkeit. Bernd Hummel gelingt spielerisch beides, wenn er von „diktatorischen Alleingängen“ oder „scheinheilig lächelnden Selbstdarstellern“ schreibt und gegen die Plakatierung zur Landtagswahl wütet.
Welch seltsames Demokratieverständnis kommt hier zum Vorschein? Gerade in Pandemiezeiten, in denen keine öffentlichen Begegnungen zwischen Politikerinnen und Wählerinnen möglich sind und Zeitungen nicht über große Parteiveranstaltungen berichten können, kommt Wahlplakaten eine zentrale Rolle bei der Vermittlung von Kandidierenden und ihren politischen Botschaften zu. Wahlplakate sind insbesondere für die älteren Wahlberechtigten eine entscheidende Informationsquelle, die sich nicht über Wahlkampagnen in den sozialen Medien informieren können oder möchten. Im Übrigen werden für die Plakatkampagnen in den meisten Fällen keine Steuergelder verwendet, sondern die Kandidierenden bezahlen einen Großteil davon aus eigener Tasche.
Leserbriefe | 09.01.2026 - 05:00
Bücherei nicht aufgeben
Eberhard Schmid, Aichtal-Grötzingen. Zum Artikel „Aichtalerin kämpft für den Erhalt der Bücherei“ vom 29. Dezember.
Das Aus für die Bücherei kann nur von Personen im Gemeinderat befürwortet werden, die entweder nur aufs Geld schauen oder noch nie in ...
Leserbriefe | 09.01.2026 - 05:00
Für ein Böller-Verbot
Fritz Matthäus, Nürtingen.
Die alljährlichen Ereignisse rund um die Silvesternacht sind erschreckend. Es gibt eine Petition zum Verbot privater Böllerei, welcher jeder beitreten kann, und die bereits mehr als drei Millionen Unterstützer hat. In den ...