Jürgen Pilsl, Großbettlingen.
Was mich zu den offenbar nicht mehr enden wollenden Corona-Regierungsmaßnahmen so nachdenklich macht: Das Durchschnittsalter der in Deutschland mit/an Covid-19 Verstorbenen beträgt sage und schreibe 84 (!) Jahre – doch kaum jemand nimmt hiervon Notiz. Hingegen sind sämtliche in der EU bislang freigegebenen Impfstoffe völlig neuartig und halten nach meiner Auffassung nicht annähernd, was man sich ursprünglich von ihnen versprochen hatte. Und nun? Trotzdem immer mehr davon? Boostern, gar bis zu dreimal oder gar viermal pro Jahr? In einem Wettlauf mit Mutationen, den man nicht gewinnen kann? Kleine Kinder impfen? Und womöglich eine Impfpflicht obendrauf beschließen? Anstatt sich regierungsseitig selbstkritisch zu besinnen – und endlich die längst bekannten Risiko-Gruppen wirksam zu schützen. Sowie die längst überfällige tiefgreifende Reform unseres gewinnorientierten „Gesundheits“-Systems anzugehen: Betten auf- statt abzubauen und Pflegeberufe anständig zu vergüten. Beklatschen reicht nämlich nicht. Der politische Umgang mit dieser Krise scheint mir immer mehr aus dem Ruder zu laufen und hausgemacht zu sein – von Lobbyisten und meines Erachtens ebenso inkompetenten wie wankelmütigen Berufspolitikern.
Leserbriefe | 09.01.2026 - 05:00
Bücherei nicht aufgeben
Eberhard Schmid, Aichtal-Grötzingen. Zum Artikel „Aichtalerin kämpft für den Erhalt der Bücherei“ vom 29. Dezember.
Das Aus für die Bücherei kann nur von Personen im Gemeinderat befürwortet werden, die entweder nur aufs Geld schauen oder noch nie in ...
Leserbriefe | 09.01.2026 - 05:00
Für ein Böller-Verbot
Fritz Matthäus, Nürtingen.
Die alljährlichen Ereignisse rund um die Silvesternacht sind erschreckend. Es gibt eine Petition zum Verbot privater Böllerei, welcher jeder beitreten kann, und die bereits mehr als drei Millionen Unterstützer hat. In den ...