Eberhard Schmid, Aichtal-Grötzingen. Zum Artikel „Protest gegen Abschaffung der Rente mit 63“ vom 4. August.
Ja, ich war einer von den Profiteuren der abschlagsfreien Rente mit 63. Hätte sie es nicht gegeben, hätte ich klaglos bis 65 gearbeitet. Es war ein Fehler der damaligen Regierung unter Arbeitsminister Franz Müntefering, diese überhaupt einzuführen. Auch zu diesem Zeitpunkt war der demografische Wandel schon bekannt. Wäre man da schon ehrlich gewesen, wären wir heute nicht in dem finanziellen Dilemma, in dem wir heute sind. Deshalb ist es schon fünf nach zwölf und verschiedene Ministerpräsidenten haben das 12-Uhr-Läuten nicht gehört. Sie lassen sich von Meinungsumfragen und von der AfD (die ja fast ausschließlich unfinanzierbare Vorschläge macht) in etwas hinein treiben, das für unsere Kinder und Enkelkinder nicht finanzierbar ist, anstatt „mit einem Arsch in der Hose“ hinzustehen und den Leuten zu erklären, warum die Vorschläge, die die Rentenkommission erarbeitet hat, dringend umgesetzt werden müssen.
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Die Gewinner der Spritpreispolitik
Olaf Dukatz, Neuffen. Zum Artikel „Frei: Autofahrer von Oktober an entlasten“ vom 17. September.
Das Kabinett denkt in Bezug auf die Überteuerung der Spritpreise darüber nach, die Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent zu senken. Für wie dumm ...
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Schüler müssen sich wohlfühlen
Hartmut Gerhardt, Wolfschlugen. Zum Artikel „,Glück‘ ab der ersten Schulklasse“ vom 17. September.
Das Wort „Glück“ hat eine schillernde Gestalt. In seiner tieferen Bedeutung ist es ein Gefühl von Wohlbefinden, innerer Zufriedenheit und Lebenssinn. ...