Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Feierlaune nach Kräften vermiest“ vom 16. April.
Nicht nur das Arbeitgeberlager ruft nach gesetzlichen Beschränkungen von Arbeitskämpfen. Für die Lufthansa ist es „nur“ (wieder einmal) eine Gewinn-Einbuße, die sie mehr oder weniger verkraften wird. Es gibt wohl kaum ein Jahr, in dem keine Streiks das Flugsystem lahmlegen und es gibt wieder einmal zahlreiche Bürger, die ihre Reisepläne ändern oder absagen mussten, Geschäftsleute, die Termine absagen mussten, oder auch Selbstständige, die einen Job absagen mussten, weil ihr Flug wegen des Streiks ausgefallen ist.
Die Mehrkosten bleiben oft bei den Betroffenen. Ja, da sollte der Gesetzgeber mal darüber nachdenken, wie man das gerechter regeln kann. Eine zeitliche Begrenzung der Streiks (nur stundenweise), welche nicht das ganze System zum Absturz bringt, wäre ein Vorschlag.
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...