Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Feierlaune nach Kräften vermiest“ vom 16. April.
Nicht nur das Arbeitgeberlager ruft nach gesetzlichen Beschränkungen von Arbeitskämpfen. Für die Lufthansa ist es „nur“ (wieder einmal) eine Gewinn-Einbuße, die sie mehr oder weniger verkraften wird. Es gibt wohl kaum ein Jahr, in dem keine Streiks das Flugsystem lahmlegen und es gibt wieder einmal zahlreiche Bürger, die ihre Reisepläne ändern oder absagen mussten, Geschäftsleute, die Termine absagen mussten, oder auch Selbstständige, die einen Job absagen mussten, weil ihr Flug wegen des Streiks ausgefallen ist.
Die Mehrkosten bleiben oft bei den Betroffenen. Ja, da sollte der Gesetzgeber mal darüber nachdenken, wie man das gerechter regeln kann. Eine zeitliche Begrenzung der Streiks (nur stundenweise), welche nicht das ganze System zum Absturz bringt, wäre ein Vorschlag.
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Strombilanz mit Lücken
Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Null Megawatt als ,gutes Zeichen‘“ vom 19. August.
Im Artikel wird zitiert, dass 60 Prozent des „Stroms“ in Baden-Württemberg von „Erneuerbaren“ kommen. Das stimmt, aber mit Einschränkung. Es sind 60 Prozent ...
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Kein Pakt mit Verfassungsfeinden
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Sperrig, aber mutig“ vom 22. August 2026.
Was daran mutig sein soll, mit einer Partei gemeinsame Sache zu machen, die auch in Baden-Württemberg aus gutem Grund vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer ...