Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Feierlaune nach Kräften vermiest“ vom 16. April.
Nicht nur das Arbeitgeberlager ruft nach gesetzlichen Beschränkungen von Arbeitskämpfen. Für die Lufthansa ist es „nur“ (wieder einmal) eine Gewinn-Einbuße, die sie mehr oder weniger verkraften wird. Es gibt wohl kaum ein Jahr, in dem keine Streiks das Flugsystem lahmlegen und es gibt wieder einmal zahlreiche Bürger, die ihre Reisepläne ändern oder absagen mussten, Geschäftsleute, die Termine absagen mussten, oder auch Selbstständige, die einen Job absagen mussten, weil ihr Flug wegen des Streiks ausgefallen ist.
Die Mehrkosten bleiben oft bei den Betroffenen. Ja, da sollte der Gesetzgeber mal darüber nachdenken, wie man das gerechter regeln kann. Eine zeitliche Begrenzung der Streiks (nur stundenweise), welche nicht das ganze System zum Absturz bringt, wäre ein Vorschlag.
Leserbriefe | 16.07.2026 - 05:00
Missgunst statt Solidarität
Kai Hansen, Nürtingen. Zum Artikel „Hohe Dunkelziffer bei Sozialhilfebetrug“ vom 13. Juli.
Das Land ächzt unter einer anwachsenden Alterung, weniger Kinder kommen, Migranten werden ausgeladen und ungenügend integriert, und dazu kommt die ...
Leserbriefe | 13.07.2026 - 05:00
Ein Land als Selbstbedienungsladen?
Ansgar Lottermann, Wendlingen. Zum Leserbrief „Gedanken in der Notaufnahme“ vom 1. Juli.
In dem Leserbrief ist ein kleiner, aber nicht unbedeutender Fehler enthalten: Die im Land neu geschaffenen 60 Stellen gehen nicht auf das Konto von CDU und SPD, ...