Karl Kemmner, Unterensingen. Zum Artikel „Projekte zur Rettung der Streuobstwiesen“ vom 6. Juli. Die meisten, die draußen auf den Streuobstwiesen sind, sind 75 und älter. Frage: Wer wird morgen noch Äpfel auflesen oder auf einen Baum steigen? Wir müssen also die Jüngeren begeistern und ihnen zeigen, wie man es macht.
Zum Mähen sollte man in Gemeinschaft einen Motormäher oder einen Traktor haben. Zum Auslichten sollte einer dabei sein, der’s versteht. Oft genügt es, ein paar wenige größere Äste herauszunehmen. Das Reisig sollte irgendwo jederzeit leicht abzuladen sein. Beim Äpfelauflesen sollte die Großfamilie zusammenhelfen. So werden die Jüngeren einbezogen und es macht Spaß!
Wenn die Nachbarn zusammenhelfen und mit Äpfeln entlohnt werden, geht’s leichter. Außerdem sollte man als Landschaftspfleger anerkannt und nicht belächelt werden!
In jedem Ort sollte man Ansprechpartner haben, die beraten und weiterhelfen. Besser als Schnittkurse sind Zusammenarbeit und dabei erklären. Alle arbeiten mit; das gibt Selbstvertrauen.
Leserbriefe | 12.01.2026 - 05:00
Stimme der Betroffenen fehlt
Jürgen Merkle, Neuffen.
Über die Zukunft unserer Rente beraten 13 Personen – aber keine einzige gewählte Vertretung der Versicherten, keine Gewerkschaften, keine Sozialverbände. Den Vorsitz führen Constanze Janda, Sozialrechtsprofessorin und ...
Leserbriefe | 12.01.2026 - 05:00
Angriff auf unsere Werte
Christian Rau, Nürtingen. Zum Artikel „Regenbogenfahne an Kirche zerstört“ vom 3. Januar.
Gerade haben wir Weihnachten und den Jahreswechsel hinter uns gebracht und uns alle – davon gehe ich einmal aus – ein friedvolles und glückliches Jahr 2026 ...