Doris Maurer, Nürtingen-Raidwangen.
Ich hatte eine Darmoperation mit anschließender Stomaberatung. Da ich am 1. Mai wegen des Feiertags und des bevorstehenden Wochenendes nach Hause wollte, musste ich bereits am darauffolgenden Montag den Rettungsdienst rufen, weil sich der Stomaausgang entzündet hatte.
Nach einer Nacht in der Notaufnahme und entsprechender Wundversorgung konnte ich wieder nach Hause. Gleichzeitig erhielt ich die Auflage, mich am nächsten Tag in der Sprechstunde vorzustellen.
Die ambulante Behandlung dauerte insgesamt fünf Tage. Am fünften Tag mussten lediglich noch die Fäden gezogen werden. Anschließend erhielt ich einen weiteren Termin, um zu überprüfen, ob sich die Stomabeutel inzwischen problemlos anbringen lassen.
Nun kommt unsere ausufernde Bürokratie ins Spiel: Da ich nur 14 Tage nach meiner Entlassung Anspruch auf eine Weiterbehandlung im Krankenhaus hatte und dieser Anspruch beim letzten Termin um drei Tage überschritten war, sollte ich plötzlich eine Überweisung von einem Chirurgen besorgen, der mit der eigentlichen Operation überhaupt nichts zu tun hatte, damit die Behandlung im Krankenhaus fortgesetzt werden konnte.
Da ist mir der Kragen geplatzt. Ich kann nur sagen: So viel unnötige Bürokratie wäre gewiss nicht nötig. Viele Patienten könnten dadurch schneller und unkomplizierter gesund werden.
Leserbriefe | 03.06.2026 - 05:00
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Leserbriefe | 03.06.2026 - 05:00
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