Kai Hansen, Nürtingen. Zum Artikel „Hohe Dunkelziffer bei Sozialhilfebetrug“ vom 13. Juli.
Noch einmal zur angeblich hohen Dunkelziffer beim Sozialbetrug: Jüngste Erhebungen zeigen, dass der Sozialbetrug bei 100 bis 200 Millionen Euro jährlich liegt. Die Dunkelziffer wird von einigen Instituten im niedrigen Milliardenbereich gesehen. Warum steigt das wohl an? Dagegen muss die Steuerhinterziehung und illegale Steuervermeidung (das ist Steuerbetrug) in Deutschland zwischen 50 und 100 Milliarden Euro pro Jahr gehalten werden.
Wenn also in unseren Zeitungen gegen Sozialausgaben gewettert wird, dann ist das nicht zahlenbasiert, sondern politisch motiviert oder schlicht verlogen. Auf Unachtsamkeit sollte sich keine der Parteien und kein Presseorgan herausreden. Solange sich hohe und finanziell abgesicherte Einkommensgruppen leisten, gegen sozial Schwächere Stimmung zu machen, solange wird der unsägliche autoritäre, ausgrenzende Politikstil zu unser aller Schaden immer mehr Zulauf erhalten. Das nennt man Sägen an dem Ast, auf dem man sitzt. Wir sind längst schon in der braunen Dunkelzifferzone angelangt.
Leserbriefe | 23.07.2026 - 05:00
Danke an die Medius-Klinik
Brigitte Menyhart, Bempflingen.
Ein ganz großes Dankeschön an die Mitarbeiter der Medius-Klinik in Kirchheim. Heute Morgen musste ich eine ambulante OP an meiner Hand durchführen lassen. Von der Anmeldung bis zur Entlassung habe ich nur sehr ...
Leserbriefe | 23.07.2026 - 05:00
Warten auf den Anschluss
Mark Lebsanft, Unterensingen. Zum Artikel „Passt das Konzept zum Standort?“ vom 15. Juli.
Im Kommentar von Philip Sandrock wurde die Frage gestellt, ob das neue Konzept des Imbisses am Bahnhof Wendlingen mit einem größeren Essensangebot – unter ...