Otto Kowatsch, Nürtingen.
Ich habe in den letzten 24 Monaten eine „Scheidung“ hinter mir, die mit einem Rosenkrieg nicht vergleichbar ist. Mein Anliegen betrifft einen großen deutschen Telekommunikationsanbieter im süddeutschen Raum.
Dieser hat bei mir 24 Monate lang monatlich eine nicht aktivierte Karte sowie kein verbrauchtes Datenvolumen abgerechnet. Die Kündigung dieses Vertrages hat neun Kündigungsschreiben per E-Mail sowie etliche Telefonate in Anspruch genommen.
Ich war 24 Monate lang nicht einmal mehr unter dieser Adresse gemeldet. Dennoch hat man mich weiterhin angerufen und versucht, diesen Vertrag zu verlängern. Es ist schon traurig, dass solche großen Firmen nicht einmal auf Kulanz arbeiten können. Ein anderer großer Anbieter in Deutschland hat mir die Partnerkarte ohne irgendwelche Mahnungen gekündigt sowie mir anteilig einen Betrag zurücküberwiesen. Bei dem anderen Anbieter wurden bei mir und bei meiner Exfrau die Beträge monatlich weiter abgebucht.
Es ist schon traurig, dass Firmen nur auf ihre Bilanz schauen, die Menschlichkeit jedoch auf der Strecke bleibt! Mich wundert es nicht, dass unsere Gesellschaft so ist, wie sie ist: Dinge werden geliebt und Menschen benutzt. Genau andersherum wäre es sinnvoller!
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Die Gewinner der Spritpreispolitik
Olaf Dukatz, Neuffen. Zum Artikel „Frei: Autofahrer von Oktober an entlasten“ vom 17. September.
Das Kabinett denkt in Bezug auf die Überteuerung der Spritpreise darüber nach, die Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent zu senken. Für wie dumm ...
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Schüler müssen sich wohlfühlen
Hartmut Gerhardt, Wolfschlugen. Zum Artikel „,Glück‘ ab der ersten Schulklasse“ vom 17. September.
Das Wort „Glück“ hat eine schillernde Gestalt. In seiner tieferen Bedeutung ist es ein Gefühl von Wohlbefinden, innerer Zufriedenheit und Lebenssinn. ...