Holger Braun, NT-Neckarhausen.
Mit wachsendem Unverständnis beobachte ich die Entwicklung der Ortseinfahrt und -durchfahrt in Neckarhausen. Innerhalb einer Strecke von gerade einmal einem Kilometer reihen sich inzwischen sage und schreibe sechs Werbetafeln aneinander – einige davon sogar beleuchtet. Was einst ein einladender, ruhiger Ortseingang war, wirkt mittlerweile wie eine Werbemeile. Statt Natur, Ortsbild und Atmosphäre empfängt Besucher nun ein Übermaß an Reklame, das nicht nur optisch stört, sondern auch inhaltlich fragwürdig ist. Muss unser Ort wirklich auf diese Weise „vermarktet“ werden? Besonders problematisch finde ich die nächtliche Beleuchtung einiger Tafeln. In Zeiten von Energiekrise, Umweltbewusstsein und dem dringenden Appell zu nachhaltigem Handeln wirkt das fast zynisch. Warum wird hier Energie für Werbezwecke verschwendet, während anderswo gespart wird? Ganz zu schweigen von der Lichtverschmutzung, die Tiere und Menschen gleichermaßen belastet. Ich möchte die Verantwortlichen eindringlich bitten, diese Entwicklung zu überdenken. Werbung gehört zum Alltag – aber in einem Maß, das zum Ort passt und Rücksicht auf Umwelt und Lebensqualität nimmt.
Leserbriefe | 04.07.2026 - 05:00
Dank an die Senioren
Gerhard Wenger, Nürtingen.
Ein herzliches Dankeschön allen Verantwortlichen und Mitwirkenden beim diesjährigen Seniorennachmittag am Maientag. Wieder einmal hat die „Jugend von früher“ gezeigt, wie energievoll und lustig man bei gutem Kuchen und ...
Leserbriefe | 04.07.2026 - 05:00
Mit gutem Beispiel vorangehen
Klaus Weiss, Nürtingen. Zum Artikel „Auch in Nürtingen wird das Wasser knapp“ vom 26. Juni.
Bürger sollen Wasser sparen. Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn die öffentliche Hand dabei mit gutem Beispiel voranginge.
Gestern habe ich an zwei Sportplätzen ...