Holger Braun, NT-Neckarhausen.
Mit wachsendem Unverständnis beobachte ich die Entwicklung der Ortseinfahrt und -durchfahrt in Neckarhausen. Innerhalb einer Strecke von gerade einmal einem Kilometer reihen sich inzwischen sage und schreibe sechs Werbetafeln aneinander – einige davon sogar beleuchtet. Was einst ein einladender, ruhiger Ortseingang war, wirkt mittlerweile wie eine Werbemeile. Statt Natur, Ortsbild und Atmosphäre empfängt Besucher nun ein Übermaß an Reklame, das nicht nur optisch stört, sondern auch inhaltlich fragwürdig ist. Muss unser Ort wirklich auf diese Weise „vermarktet“ werden? Besonders problematisch finde ich die nächtliche Beleuchtung einiger Tafeln. In Zeiten von Energiekrise, Umweltbewusstsein und dem dringenden Appell zu nachhaltigem Handeln wirkt das fast zynisch. Warum wird hier Energie für Werbezwecke verschwendet, während anderswo gespart wird? Ganz zu schweigen von der Lichtverschmutzung, die Tiere und Menschen gleichermaßen belastet. Ich möchte die Verantwortlichen eindringlich bitten, diese Entwicklung zu überdenken. Werbung gehört zum Alltag – aber in einem Maß, das zum Ort passt und Rücksicht auf Umwelt und Lebensqualität nimmt.
Leserbriefe | 25.07.2026 - 05:00
Musik wird nicht reichen
Maike Pfuderer, Stuttgart. zum Artikel „Ich will junge Leute in die Kirchen holen“ vom 18. Juli.
Popmusik ist eine gute Sache – nur ob sie die Kirche vor weiterem Mitgliederschwund bewahren wird? Als ehemalige Angehörige der Landeskirche habe ich da ...
Leserbriefe | 25.07.2026 - 05:00
Wie es zum Naturhotel kam
Fritz Eisele, Nürtingen. Zum Artikel „Die große und die kleine Politik im Blick“ vom 10. Juli.
Sieben Jahre nach Ende der Amtszeit als OB wäre es gut, wenn man im Rückblick auf sein Wirken bei den Tatsachen bliebe. In dem Interview entsteht der ...