Bernd Hummel, Nürtingen. Zum Leserbrief „Der Saharastaub macht es vor“ vom 9. April. Eine tolle, einfache und vor allem korrekte Darstellung von Herrn Vöhringer. Dieses Beispiel zeigt wieder, wie weit eine Partei über den Tellerrand schaut. Wenn Frau Pfuderer in ihrem letzten Leserbrief den Wahlsieg jubiliert mit „Wir“ haben gewonnen, so muss man klarstellen, dass Herr Kretschmann gewonnen hat – ohne ihn darf man sicherlich zehn Prozent der Wählerstimmen abziehen.
1999 habe ich die erste eigene Fabrik in China als Joint Venture eröffnet, war nun sicherlich mehrere Dutzend Mal über Wochen in unserer Fabrik und sehe live, was in China beziehungsweise in ganz Asien passiert, was Energieversorgung betrifft. Aktuell sind hauptsächlich in China über 40 Kohlekraftwerke im Umbau beziehungsweise in Neuplanung. Das kleine Deutschland beziehungsweise die Weltverbesserer meinen, wenn wir Kohle und weitere Energieformen eliminieren und als Wahlpropaganda „Triple Klima“ nennen, folgt uns die Welt.
Dies ist ein Trugschluss, ein Herr Xi beziehungsweise Herr Putin freuen sich über eine weitere aufsteigende Abhängigkeit Deutschlands. Man muss aber gar nicht so weit gehen – es reicht ein Blick nach Nordafrika 30 Kilometer von der EU weg beziehungsweise in die Slowakei oder Ungarn. Den Saharastaub können wir greifen – den restlichen sogenannten „Müll on Air“ bekommen wir weiter – so ganz über Nacht wie den Saharastaub. Was wir mit dieser extrem einseitigen Sichtweise weiterhin bekommen hat Herr Vöhringer ebenso korrekt dargestellt. Es werden zigtausende Arbeitsplätze aus einem Segment, das speziell Deutschland groß und stark gemacht hat, wegfallen.
Interessant wird sein, wie unsere zukünftigen Entscheider in Berlin die aktuellen Milliarden Schulden und die extrem weniger werdenden Steuereinnahmen bezahlen beziehungsweise kompensieren wollen. Wir haben entschieden, in Deutschland nichts mehr zu investieren – im Gegenteil hier Arbeitsplätze ganz schnell abzubauen und dort zu investieren wo wir die Zukunft und Sicherheit sehen. Eine Sicherheit und ein Weitblick, welche uns Politiker über Jahre auch in Deutschland offeriert haben.
Leserbriefe | 09.01.2026 - 05:00
Bücherei nicht aufgeben
Eberhard Schmid, Aichtal-Grötzingen. Zum Artikel „Aichtalerin kämpft für den Erhalt der Bücherei“ vom 29. Dezember.
Das Aus für die Bücherei kann nur von Personen im Gemeinderat befürwortet werden, die entweder nur aufs Geld schauen oder noch nie in ...
Leserbriefe | 09.01.2026 - 05:00
Für ein Böller-Verbot
Fritz Matthäus, Nürtingen.
Die alljährlichen Ereignisse rund um die Silvesternacht sind erschreckend. Es gibt eine Petition zum Verbot privater Böllerei, welcher jeder beitreten kann, und die bereits mehr als drei Millionen Unterstützer hat. In den ...