Fritz Matthäus, Nürtingen.
Seit Februar 2022 gibt es, nach dem zuvor langjährig verdeckten, nun offenen russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und, nicht immer nur verdeckt, auch auf Deutschland und andere westliche Staaten. Seitdem sind die Medien eifrig mit Berichten zugange, und die Politiker mit Konferenzen, Verlautbarungen und Reisen, sogar einige mit der Leugnung jeglicher Bedrohung. Außer der Möglichkeit zukünftig sehr viel Geld für die Verteidigung auszugeben, scheint sich aber in der Realität nichts Beachtliches im Hinblick auf Verteidigungsfähigkeit und Resilienz im Konfliktfalle zu tun. Es fehlt weiterhin an Personal und Material in der Bundeswehr sowie an Aufklärung und Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung. Auch Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern sowie zwischen einzelnen Ministerien sind in wichtigen Bereichen unklar. Bleibt bei weiterer Eskalation eigentlich nur noch der Vorschlag, im Ernstfalle möglichst sofort zu kapitulieren?
Leserbriefe | 05.03.2026 - 05:00
Kein Platz für rechte Parolen
Jürgen Merkle, Neuffen. Zum Artikel „Betriebsratswahlen: DGB will Rechte abwehren“ vom 3. März.
Ich war 38 Jahre Mitglied des Betriebsrats und über 30 Jahre Schwerbehindertenvertreter. In dieser Zeit habe ich viele Veränderungen erlebt: technische ...