Darius Dropulic, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Luxussteuer statt Schlupflöcher“ vom 21. August.
Herr Epple bezieht sich in seinem Leserbrief auf eine Luxussteuer in Bezug auf Konsum, die zum Füllen unserer Haushaltskassen beitragen soll. Nun darf ich darauf hinweisen, dass wir in Deutschland bereits über ein Steuersystem verfügen, welches beim Konsum von sogenannten „Luxusgütern“ nochmals mehr zur Kasse bittet – die Rede ist von der Umsatzsteuer (USt) – auch bekannt als Mehrwertsteuer. Sieben Prozent USt auf sogenannte „Grundnahrungsmittel“ (worunter aktuell Trüffel fallen) und der Regelsteuersatz von 19 Prozent auf alles Andere. Vorschlag: Unsere Regierung schafft den progressiven Einkommensteuersatz ab und pauschaliert diesen auf 25 Prozent, wodurch alle wissen, was sie an Steuern zu zahlen haben und am Ende des Monats mehr Netto vom Brutto übrig bleibt. Dann kann sich selbst arbeiten in Deutschland wieder lohnen.
Dadurch bleibt dem Einzelnen mehr Geld zum Konsumieren übrig. Den Konsum wiederum versteuern wir wie folgt: fünf Prozent auf wirkliche Grundnahrungsmittel (Brot, Gemüse sowie Bücher, Medikamente) und 25 Prozent auf alles andere (Fernseher, Alkohol, Zucker, Autos). Dadurch zahlt der Bürger dann mehr Steuern, wenn er auch wirklich konsumiert. Der Staat kann die Mindereinnahmen durch den pauschalen Einkommensteuersatz kompensieren und Urlauber, die in Deutschland zu Besuch sind, lassen mehr Geld liegen. Dann würde das Thema Autobahnmaut etwas an Bedeutung verlieren. Es hört sich einfach an – ist es auch. Anreize zu Arbeiten erhöhen sich, wir haben selbst in der Hand, wann wir mehr Steuern zahlen, Grundnahrungsmittel bleiben erschwinglich, der Einzelne hat mehr Geld für Konsum sowie seine private Alterssicherung zur Verfügung, die Einkommensteuer-Erklärung vereinfacht sich und Gäste beteiligen sich mehr an unserer Infrastruktur. Nun müssten schlaue Köpfe ausrechnen, wie sich die eben genannten Maßnahmen auf den Staatshaushalt auswirken, bevor wir in Deutschland über ähnliche Vorschläge debattieren und nichts daran ändern. Ich bin mir sicher, es gibt Wege. Man muss sie nur gehen.
Leserbriefe | 29.08.2025 - 05:00
Erinnerungen an Festo
Rolf Mittendorf, Nürtingen. Zum Artikel „Eine Firma, die das Spektakel liebt“ vom 23. August.
Eine Firma, die das Spektakel liebt und immer Aufsehen erregte. Spektakulär waren schon die Büros in den 60er Jahren. Ich war sehr beeindruckt nach einer ...
Leserbriefe | 29.08.2025 - 05:00
Rechtsextreme Propaganda
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Rechts ist nicht rechtsextrem“ vom 21. August.
Der Verfasser jener Zeilen wirft mir Hass und Hetze vor – im heimischen Schwäbisch könnte man dazu nur sagen: „Mer woiß jo, woher‘s kommt.“ Doch faschistische ...