Thomas Hauptmann, Nürtingen. Zum Artikel „Kuriose Esslinger Erfindung in Nachkriegszeit: Nach dem Spülen ab in die Wanne“ vom 21. August.
In dem interessanten Artikel vom 21. August über das Küchenbad Freya, das Spültisch und Badewanne kombiniert (habe ich noch in diversen Studentenbuden in den 1980ern gesehen), wird die Behauptung aufgestellt, dass man beim Duschen kein Wasser spart, da man mit einem Wannenbad genauso viel Wasser wie beim zehnminütigen Duschen verbraucht. Dabei wird übersehen, dass man ja nicht zehn Minuten duschen muss, drei Minuten reichen auch, insbesondere, wenn man das Wasser beim Einseifen abstellt. Außerdem kann man den Wasserstrahl reduzieren, um die knapper werdende Ressource sparsam zu verwenden. Das alles spart zudem Energie, wozu man auch die Wassertemperatur je nach persönlichen Vorlieben reduzieren kann. Beim Duschen hat man also durchaus Möglichkeiten, Wasser, Energie und Geld zu sparen, die es beim Wannenbad nicht gibt, ohne den Zweck der Übung ad absurdum zu führen.
Leserbriefe | 22.08.2026 - 05:00
Erfrischende Wohltat
Eugen Wahl, Nürtingen. Zum Leserbrief „Kein Vergleich zum Holocaust“ vom 20. August.
Ich empfinde den differenziert argumentierenden Leserbrief von Simon Kromer geradezu als eine „erfrischende Wohltat“ angesichts des nicht nur in unseren Flüssen, ...
Leserbriefe | 22.08.2026 - 05:00
Gefährlicher Holzweg beim Windkraftausbau
Joachim Braun, Nürtingen. Zum Artikel „Null Megawatt als ,gutes Zeichen‘“ vom 19. August.
Der Bericht verdeutlicht einmal mehr, wie krampfhaft versucht wird, den Ausbau von Windkraftanlagen in unserer Region durchzudrücken. Dabei werden grundlegende ...