Dorothea Quack, Karlsruhe.
Am vorletzten Sonntag fuhr ich mit dem Zug von Karlsruhe nach Reutlingen. Ab Nürtingen wird die Strecke derzeit mit einem Schienenersatzverkehr befahren. Im Zug wurde dies in einer Durchsage angekündigt, aber auf dem Bahnsteig endeten die Informationen. Kein Wort darüber, wo der Bus in Nürtingen abfährt. Im Bahnhof kein Hinweisschild. Vor dem Bahnhof fand ich, weit über Augenhöhe, an einem Fahrstuhlkasten einen laminierten DIN-A4-Zettel (ohne das Wort „Schienenersatzverkehr“ im Text) mit einem Hinweis, in welche Richtung ich gehen muss. Von hier aus war noch nichts von einem Busbahnhof zu sehen.
Über die Straße, an einem Haus vorbei, um eine Ecke (ohne erneutes Schild), eine Treppe runter, um dann – wieder ohne jedes Hinweisschild – den richtigen Bus zu suchen. Es war dann der hinterste der Busse, in dem (für einige Reisende stehend) die Fahrt nach Reutlingen angetreten wurde. Für Schienenersatzverkehr habe ich Verständnis, für fehlende Hinweisschilder nicht.
Leserbriefe | 08.09.2026 - 05:00
Wenn sich Leistung lohnen muss
Uwe Jirikovsky, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Viel Zank und wenig Entlastung“ vom 3. September.
SPD und CDU versprechen, die arbeitende Mitte spürbar zu entlasten. Finanzminister Klingbeil stellt Familien „bis zu 600 Euro“ Entlastung in Aussicht, ...
Leserbriefe | 08.09.2026 - 05:00
DDR-Annäherungen – ein Bürgerbegehren?
Helmut Weber, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Ein Wahlkampf, der vor allem eine Warnung ist“ vom 26. August.
Wenn Politiker den Mund zu voll nahmen und einer finanziell gescheiterten DDR „blühende Landschaften – ad hoc“ versprachen, war für ...