Eugen Peter, Wendlingen. Zum Artikel „Nachts kehrt der Schrecken zurück“ vom 1. September. Aus meiner eigenen Erfahrung muss ich zu diesem Bericht Folgendes erwähnen. Auch ich wurde als 16-Jähriger zum Finale des Zweiten Weltkriegs an die Ostfront zwischen Frankfurt/Oder und Berlin eingezogen. Dieser Endkampf wird von manchen mit dem Untergang der Armee in Stalingrad mindestens gleichgestellt.
Durch meine persönliche Teilnahme an vorderster Hauptkampflinie und in der späteren russischen Gefangenschaft erlebte ich die Brutalität und Unmenschlichkeiten eines Krieges. Seit einigen Jahren zeigt sich auch bei mir, dass mir im Traum diese erlebten Begebenheiten immer öfter noch mal gezeigt werden. Um diese barbarischen Erlebnisse zu verdrängen, habe ich über diese Zeit ein Buch geschrieben. Aus Dankbarkeit für mein Überleben will ich damit den Nachkommen das Risiko eines Krieges vermitteln. Ein selbsterlebter Tatsachenbericht – bis zur Erschöpfung.
Leserbriefe | 09.06.2026 - 05:00
Steuern sind Lebenszeit
Thomas Sturm, Aichtal-Grötzingen. Zum Leserbrief „Gerade so die Kurve bekommen“ vom 29. Mai.
Der Zuschuss für die Musikschule in Neckartailfingen ist Steuergeld. Steuergeld, das die Bürger mit ihrer Arbeit erwirtschaftet haben. Dafür haben sie einen ...
Leserbriefe | 09.06.2026 - 05:00
Rente statt Raketen
Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Die Beamten sind dem Land teuer“ vom 29. Mai.
Der grüne Ministerpräsident Kretschmann hat seine Rolle als Landesvater stets gepflegt und seine „Politik des Gehörtwerdens“ zu seinem Markenzeichen gemacht. ...