Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Die Beamten sind dem Land teuer“ vom 29. Mai.
Der grüne Ministerpräsident Kretschmann hat seine Rolle als Landesvater stets gepflegt und seine „Politik des Gehörtwerdens“ zu seinem Markenzeichen gemacht. Offenbar hat er aber auch für die Beamten des Landes gut vorgesorgt. So erhielten Beamte in Baden-Württemberg im Jahr 2022 beim Eintritt in den Ruhestand mit durchschnittlich 62,2 Jahren eine durchschnittliche Pension von 3.326 Euro.
Über dieses und viele weitere interessante Aspekte des „eigenen Universums“ der Beamtenbesoldung berichtet Reiner Ruf in seinem Artikel „Die Beamten sind dem Land teuer“ vom 29. Mai. Dort ist auch zu lesen, dass inzwischen 80 Prozent der Beamten dem gehobenen oder höheren Dienst angehören. Den einfachen Dienst mit den unteren Besoldungsgruppen gibt es dagegen kaum noch.
Zum Thema passt auch der Leserbrief „Filbingers Erfindung des Staatssekretärs“ in derselben Ausgabe. Die Finanzierung der Pensionen für die rund 175.000 Beamten des Landes ist trotz vorhandener Rücklagen von 14 Milliarden Euro weiterhin ein ungelöstes Problem. Tatsächlich benötigt werden nach den genannten Zahlen 178 Milliarden Euro für die Pensionsverpflichtungen sowie weitere 44 Milliarden Euro für die Krankheitskosten der Pensionäre.
Für die vielen Menschen, die keinen Anspruch auf eine Pension haben, sondern von einer oftmals deutlich niedrigeren Rente leben müssen, wirken solche Summen wie Probleme aus einem fremden Universum. Gleichzeitig wird für künftige Rentner immer wieder über eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters bis auf 70 Jahre diskutiert. Dagegen wenden sich BSW-Politiker mit der Forderung: „Rente statt Raketen – Altersarmut ist eine Schande für unser Land.“
Leserbriefe | 09.06.2026 - 05:00
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Der Zuschuss für die Musikschule in Neckartailfingen ist Steuergeld. Steuergeld, das die Bürger mit ihrer Arbeit erwirtschaftet haben. Dafür haben sie einen ...
Leserbriefe | 09.06.2026 - 05:00
Endlich verboten
Paul Guerreiro, Nürtingen. Zum Artikel „Strenges Rauchverbot auch in Nürtingen“ vom 26. Mai.
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