Großbettlingen - das sind WIR

Großbettlingen präsentiert sich traditionsbewusst und zukunftsorientiert

Wie die Gemeinde Großbettlingen durch eine gute Verkehrsinfrastruktur ohne störenden Durchgangsverkehr sowie neue Areale für Wohnraum und Gewerbe punktet.

GROSSBETTLINGEN. „Traditionsbewusst und gleichzeitig zukunftsorientiert“, beschreibt auch Bürgermeister Christopher Ott das Leben in der Gemeinde, die zudem „von schöner Landschaft umgeben ist und trotzdem eine sehr gute Verkehrsanbindung ohne überörtlichen Durchgangsverkehr hat.“

Die Gemeinde kann mit Naherholungswert trotz guter Verkehrsanbindung und Nähe zu Städten wie Nürtingen, Ulm und Stuttgart punkten, damit verbunden auch zum Flughafen. Diese guten Rahmenbedingungen für hohe Wohn- und Lebensqualität, gepaart mit Umweltbewusstsein und Familienfreundlichkeit, können sogar noch etwas bieten, was andernorts vielfach begrenzt ist: Bauplätze. Im Gewerbegebiet Rammert II wird gerade gebaut, für „Kirchertäcker III“ hat die Erschließung begonnen und für das Baugebiet „Einzelhandel und Wohnen“ ist die Bauvoranfrage eingereicht.

Ein Lebensmittelmarkt und 14 Mietwohnungen

Dort plant die C.A. Leuze GmbH & Co. KG den Bau eines Gebäudes für einen Lebensmittelmarkt und 14 Mietwohnungen. Auf einer Fläche von rund 6357 Quadratmetern soll ein Lebensmittelmarkt mit erforderlichen Nebenräumen für Lager und Personal angesiedelt werden neben bis zu 14 Mietwohnungen mit Balkonen. Dazu gehören dann auch ausreichend Platz für Stellplätze für Kunden und Bewohner.

Ein besonderes Merkmal des Projekts ist der langfristige Ansatz des Unternehmens: C.A. Leuze verfolgt das Ziel, die entwickelten Immobilien im eigenen Bestand zu halten und dauerhaft zu betreiben. Damit steht nicht der Bau mit anschließendem Verkauf, sondern die nachhaltige Nutzung, Vermietung und der langfristige Werterhalt der Immobilie im Mittelpunkt.

Gute Betreuungsangebote und Infrastruktur

„Auch ein Café ist gewünscht“, so Bürgermeister Christopher Ott zu dem Bauvorhaben, das möglichst zeitnah umgesetzt werden soll, um damit Wohnraum zu schaffen und die Nahversorgung in Großbettlingen zu stärken.

„Bei der Suche nach einem geeigneten Betreiber gibt es bereits erste positive Signale“, so Ott, denn Matthias Gall und Michael Scheich von der Firma C.A. Leuze GmbH & Co. KG seien bereits mit verschiedenen Lebensmittelgruppen im Gespräch, die großes Interesse an dem Vorhaben zeigen. „Konkrete Entscheidungen zur künftigen Nutzung und zur weiteren Ausgestaltung des Projekts können jedoch erst nach Abschluss der Bauvoranfrage getroffen werden.“

Wenn alles reibungslos laufe, könne der Lebensmittelmarkt Ende 2028 eröffnen. Für das Baugebiet „Kirchertäcker III“ sind 23 Grundstücke für Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäuser und drei bis vier Grundstücke für Mehrfamilienhäuser angedacht, so Ott.

Interessenten für die Baugrundstücke gibt es bereits, denn die Gemeinde hat viel zu bieten mit guter Infrastruktur, Betreuungsangeboten, ärztlicher Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten neben der guten Verkehrsanbindung in naturnaher Umgebung.

Die Gemeinde baut an der Zukunft, hat noch viel vor, wobei allerdings finanziell Grenzen gesetzt sind und nicht alles schnell realisiert werden kann. Die Sanierungsarbeiten der Grafenberger Straße werden allerdings schon bald abgeschlossen, während die Umgestaltung der Ortsmitte nur langsam erfolgen kann.

Zum Thema Nahversorgung wäre neben dem Metzgermobil, das übrigens ab November dienstags statt mittwochs und wie bisher auch samstags auf dem Rathausplatz steht, noch ein Obst- und Gemüsemobil wünschenswert, so Ott.

Adventsdorf im Forum der Generationen

Er freut sich auf mögliche Interessenten und steht für Gespräche zur Verfügung, zum Beispiel auch im Adventsdorf, das am 28. November von 14 bis 19 Uhr im und am Forum der Generationen im Heerweg 20 geöffnet hat.

Das Adventsdorf ist nur eines von vielen Beispielen dafür, „dass die Gemeinde von gesellschaftlichem Engagement lebt“, denn ohne die vielen Ehrenamtlichen wäre so etwas in der Form nicht möglich.

Großbettlingen punktet mit hoher Wohn- und Lebensqualität. Foto: Zanger
Blick vom Forum der Generationen auf die evangelische Kirche und den Albtrauf. Foto: Mara Sander
Großbettlingens Bürgermeister Christopher Ott Foto: Mara Sander

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