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So sehr setzt das Klima dem Wald im Landkreis Esslingen zu

„Wenn das Land austrocknet“: In unserer Serie fragen wir nach den Auswirkungen von Hitze und Dürre auf Landwirtschaft und Natur in der Region. Hartmut Scheuter ist seit 1992 Förster im Sauhag, doch einen Sommer wie diesen hat er in all den Jahren noch nicht erlebt. Er zeigt, woran man sehen kann, dass die Bäume leiden.

Wenn die Buchen das Wasser nicht mehr bis in die Kronen transportieren können, versetzen sie ihre Kronen nach unten. Der obere Teil stirbt ab. Foto: Barbara Gosson
Hartmut Scheuter kennt den Sauhag seit Jahrzehnten. Foto: Barbara Gosson
Blick auf den Wald: Schon Ende August zeigt sich die Herbstfärbung. Foto: Barbara Gosson
Immer wieder ragen kahle Baumkronen aus dem Wald. Foto: Barbara Gosson
Diese junge Buche hat vor dem Absterben noch eine Notfrucht entwickelt. Foto: Barbara Gosson
Dieser Ahorn leidet unter der Rußrindenkrankheit. Die Trockenheit macht die Bäume anfällig für diesen und andere Pilze. Foto: Barbara Gosson
Dem Sauhag geht es vergleichsweise gut, er wächst auf den lehmigen Filderböden, die gut Wasser speichern können. Foto: Barbara Gosson
Der Sauhag auf einer Wanderkarte: Das Waldgebiet erstreckt sich zwischen Köngen, Unterensingen, Nürtingen, Wolfschlugen, Denkendorf und Neuhausen auf der Filderebene. Foto: Barbara Gosson

UNTERENSINGEN. Es sind die Buchen, die selbst für Laien deutlich erkennbar geschädigt sind. Immer wieder ragen kahle Äste aus dem Blätterdach des Waldes empor. Sie waren einst die Kronen stattlicher Buchen, einer Baumart, die 40 Prozent des Bestandes im Sauhag ausmacht. Wegen der Trockenheit gelingt es ihnen nicht mehr, das Wasser bis in ihre Kronen zu bringen, sie können die Wassersäule nicht ...

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