Klimawandel: Auch in Frickenhausen gerät der Obstbau unter Druck
„Wenn das Land austrocknet“: In unserer Serie fragen wir nach den Auswirkungen von Hitze und Dürre auf Landwirtschaft und Natur in der Region. Für Obstbauer Martin Weber und seine Früchte war der Sommer eine Katastrophe. Doch wie geht es weiter?
Andreas WarauschNürtinger Zeitunghttps://www.ntz.de/template/images/ntz-logo.svg22261 Veröffentlicht: 05.09.2026 - 05:00„Wenn das Land austrocknet“: In unserer Serie fragen wir nach den Auswirkungen von Hitze und Dürre auf Landwirtschaft und Natur in der Region. Für Obstbauer Martin Weber und seine Früchte war der Sommer eine Katastrophe. Doch wie geht es weiter?
Kritischer Blick auf (zu) kleinen Apfel: Martin Weber in seiner Obstplantage hoch über Frickenhausen.Foto: Ralf Just
Die Äpfel in Martin Webers Hand sind viel zu klein. Rund 35 Tonnen werden in diesem Jahr im Vergleich zu sonstigen Ernten fehlen.Foto: Ralf Just
Was wie ein Kussmund aussieht, zerstört die Qualität des Apfels: Die starke Sonneneinstrahlung hat bei Webers Obst Sonnenbrand ausgelöst.Foto: Ralf Just
Seit 40 Jahren als Obstbauer tätig: Martin Weber aus Frickenhausen.Foto: Ralf Just
Auch bei der Birnenernte ist ein Defizit zu beklagen.Foto: Ralf Just
Ausschuss auf dem Boden: Die von den Bäumen abgeworfenen Birnen sind nicht zu verwenden.Foto: Ralf Just
Schlecht für die nächste Ernte: Der Nährstoffmangel bringt Obstbäume dazu, Blütenknospen in Blätter zu verwandeln.Foto: Ralf Just
Stefan Weber bei der Arbeit: Auch im Schneckenhoflädle machen sich die Auswirkungen von Hitze und Dürre bemerkbar.Foto: Philipp Warausch
FRICKENHAUSEN. Die kleinen Äpfel trollen sich frech den Hang hinunter. Ein Lächeln huscht über Martin Webers Gesicht, der sie beim zweiten Zupacken doch erwischt. Nur kurz. Denn das Lachen ist dem Obstbauer vergangen. Mit Humor kann er die Sache nicht nehmen. Dürre und Hitze haben seinen Früchten in den Plantagen über Frickenhausen schwer zugesetzt. Die Ausbeute bei Äpfeln und Birnen ist ...
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