Landkreis Esslingen
Streuobsternte im Kreis Esslingen: So funktioniert die Aktion „Gelbes Band“
Nicht jeder kann seine Ernte selbst einbringen. Die Markierung zeigt, an welchen Bäumen gepflückt werden darf.
LANDKREIS ESSLINGEN. Die Streuobsternte im Landkreis Esslingen beginnt. Wer seine Bäume nicht selbst abernten kann, hat eine Alternative: die Aktion „Gelbes Band“.
Besitzer markieren dafür ihre Bäume mit einem gelben Forstmarkierungsband aus Papier. Das Band zeigt an: Dieser Baum darf von anderen abgeerntet werden. So gelangt ungenutztes Obst zur Allgemeinheit, statt zu verfaulen.
Die Bänder gibt es bei den Bürgerämtern der teilnehmenden Kommunen. Nicht jede Gemeinde macht mit. Welche Kommunen teilnehmen und wo es die Bänder gibt, zeigt eine interaktive Karte auf der Webseite des Landkreises unter der Rubrik Streuobst.
Wichtig ist: Bäume ohne gelbes Band bleiben tabu. Wer dort ohne Erlaubnis erntet, begeht Diebstahl.
Wer seine Streuobstwiese selbst bewirtschaftet, kann die Ernte zudem bei einer Obstannahmestelle abgeben. Alle gemeldeten Annahmestellen listet der Landkreis ebenfalls auf einer interaktiven Karte auf, mit Kontaktdaten, Öffnungszeiten und Zusatzangeboten wie der Bag-in-Box-Abfüllung. Zu finden ist sie im Bürgerservice unter „Kreiskarten A–Z“ oder per Suche nach „Obstannahmestellen“. Alternativ steht dieselbe Information auch als Tabelle bereit.
Beide Karten liegen auf www.landkreis-esslingen.de.