Wie Nürtinger Landwirte mit dem Aufbau von Humus für Klimaschutz sorgen
Drei Landwirte aus Nürtingen machen als Vorreiter im Landkreis Esslingen bei einem Modell des Vereins CO₂-Land mit. Welches Potenzial in Humus steckt und wie das Projekt funktioniert.
Anke KirsammerNürtinger Zeitunghttps://www.ntz.de/template/images/ntz-logo.svg22261 Veröffentlicht: 13.06.2026 - 05:00Drei Landwirte aus Nürtingen machen als Vorreiter im Landkreis Esslingen bei einem Modell des Vereins CO₂-Land mit. Welches Potenzial in Humus steckt und wie das Projekt funktioniert.
Sie gaben den Startschuss für das CO₂-Land-Projekt (von links): die Nürtinger Landwirte Michael Gscheidle-Hochdorfer, Christoph Schweizer und Peter Wörl sowie Karl Müller-Sämann, Vorstandsmitglied des Vereins CO₂-Land, Gerd Ruckdeschel, Nachhaltigkeitsmanager der WGV-Versicherung, die das Projekt sponsert, der Technische Beigeordnete der Stadt Nürtingen, Johannes Martin, und der Klimaschutzmanager Stephan Waldner.Foto: Anke Kirsammer
Karl Müller-Sämann, Vorstandsmitglied des Vereins CO₂-Land, präsentiert einen Löffel Erde, um zu demonstrieren, wie wertvoll Boden ist.Foto: Anke Kirsammer
NÜRTINGEN. Der Agraringenieur Karl Müller-Sämann hält den Umstehenden einen mit Erde aufgehäuften Esslöffel entgegen. Die Frage, wie viele Organismen sich darin befinden, beantwortet er selbst: „Es sind Milliarden. Mehr als Menschen auf der Erde leben.“ Um Humus und sein Potenzial geht es bei einem Projekt, das auf die Landwirtschaft setzt. Denn er kann mehr als für das Wachstum von Pflanzen ...
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