NT-Reudern
Wenn ein Ford Sedan aus dem Jahr 1932 auf den Sportplatz in Reudern rollt
Trotz durchwachsenen Wetters sind am Sonntag zahlreiche Besucher zum Old- und Youngtimer-Treffen rund um das Reuderner Sportheim gekommen. Zum zweiten Mal bot das Treffen Autofans ein feines Repertoire an ausgestellten Schätzen – dieses Jahr mit einem neuen Veranstalter.
NT-REUDERN. „Bei dem Wetter überlegt sich so mancher Oldtimerfreund, ob er sein Schmuckstück aus der trockenen Garage holt“, sagte Nicole Esters von den Steinach Oldies, die für die Interviews der Fahrer verantwortlich war. Trotz der schlechten Wetterprognosen kamen am Sonntag 61 Besitzer von Old- und Youngtimer, darunter waren 50 Autos und elf Zweiräder, aufs Gelände rund ums Sportheim in Reudern.
Im vergangenen Jahr hatte das Oldtimer-Treffen im Reuderner Aspach noch unter der Ägide des MSC Frickenhausen mit 100 Fahrzeugen seine Premiere erlebt. Für die zweite Auflage zeichnete am Sonntag der Freundeskreis der Steinach Oldies verantwortlich. „Nach der Auflösung der Oldtimerabteilung im MSC Frickenhausen haben wir die Steinach Oldies ins Leben gerufen“, berichtete Bernd Preißer, der gemeinsam mit acht Helfern das zweite Old- und Youngtimer-Treffen organisiert hatte. Ohne ihren Hauptsponsor wäre das Vorhaben nicht zu stemmen gewesen, so Preißer.
Ein Hingucker aus dem Jahr 1932
Unter den vielen ausgestellten Schätzen fiel den Besuchern besonders der schwarze Ford Sedan Modell A Baujahr 1932 ins Auge. Das Auto hat einen 5,0 V8-Motor unter der Haube. „Das Fahrzeug besitzt einen sogenannten Hotrod-Umbau. Der Originalmotor wurde durch ein leistungsstärkeres Aggregat ersetzt“, berichtete Besitzer Matthias Salzer. Der Autofan aus Oberboihingen hat das Fahrzeug vor zehn Jahren erstanden. Während der Coronazeit zerlegte er den kompletten Motor und baute ihn neu ein, erzählte er. Dasselbe Modell steht bei Salzer auch noch als Coupé in der Garage. Ein Lastkraftwagen, Marke Kurzhauber Mercedes 911 Baujahr 1983, komplettiert die Sammlung des Oldtimerliebhabers.
Elke und Uwe Kaddatz waren von Nürtingen aus zum Oldtimer-Treffen gelaufen. Nach einer Stärkung im gut gefüllten Zelt, das von einer lokalen Metzgerei und dem Sportheimteam bewirtschaftet wurde, besichtigten die Autoliebhaber die Ausstellungsstücke rund ums Sportheim. „Da sind einige interessante Stücke darunter, die man sonst nicht auf der Straße sieht“, sagte Uwe Kaddatz. Hunderte Autofans fanden am Sonntag den Weg nach Reudern, wo die Steinach Oldies ein kleines, aber feines Repertoire an Fahrzeugen boten. „Nach der schlechten Wetterprognose sind wir mit dem Verlauf zufrieden“, lautete das positive Resümee von Hauptorganisator Bernd Preißer.
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