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Warum Nürtingen ohne das Spital nicht zur Schulstadt geworden wäre

Die Sonderausstellung im Stadtmuseum führt die faszinierende Geschichte der Einrichtung und ihre Bedeutung für die Entwicklung der Stadt vor Augen. Sie zeigt, wie es so viel Vermögen anhäufen konnte – und warum dort nie Kranke gepflegt wurden.

Mit diesem Exponat der Spital-Ausstellung wurde einst im wahrsten Sinne das Getreide gescheffelt: Melina Wießler mit einem ein Simri fassenden Behälter. Das alte Getreidemaß ist gleichbedeutend mit 22,15 Litern. Foto: Andreas Warausch
Kopien und Faksimiles von Dokumenten erläutern die Geschichte des Spitals ebenso wie die großen Weinfässer und die Getreidetruhe. Foto: Stadtmuseum
Ein Bild der sogenannten Gewölbsrechnungen des Spitals ist in der Ausstellung zu sehen. In den Büchern, die im Original im Stadtarchiv aufbewahrt werden, verzeichneten die Spitalsverwalter, welche Gelder im Gewölbe des Turms der Laurentiuskirche lagen. Foto: Stadtmuseum
Faksimile des originalen Gründungsschreibens aus dem Nürtinger Stadtarchiv: Damit erlaubte Erzherzog Ferdinand die Gründung eines Spitals. Foto: Stadtmuseum

NÜRTINGEN. Ganz schön viel Wein war da im Eimer. Im württembergischen Eimer. Rund 300 Liter umfasste das alte Flüssigkeitsmaß. Die Fässer im Obergeschoss des Stadtmuseums, die in einem Museumsmagazin in einem der ehemaligen Schlosskeller gefunden wurden, fassten sogar ein paar Liter mehr. Wein gehörte zu den Naturalien, die die Hauptwährung des einst immens reichen Spitals in Nürtingen ...

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