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So sehen die ersten Ergebnisse des Stadtradelns in Nürtingen aus

Am Sonntag war der letzte Tag der Aktion. Kilometer eintragen ist noch möglich.

Seit dem 17. Juni wurden in Nürtingen Rad-Kilometer gesammelt. Foto: NZ-Archiv

NÜRTINGEN. Eine stabile Hochdrucklage hat sich bisher nicht über dem Süden des Landes eingestellt. Entsprechend wechselhaft war das Wetter in den vergangenen Wochen und damit auch in den Tagen vom 17. Juni bis 7. Juli, in denen die Stadt Nürtingen am Stadtradeln teilgenommen hat. Auch wenn das genaue Ergebnis noch nicht feststeht, da Teilnehmende ihre Ergebnisse bis Sonntag, 21. Juli, online nachtragen oder ihre Radelkalender auf Papier bis Mittwoch, 17. Juli, im Rathaus abgeben können, so kann es sich doch angesichts der widrigen Wetterumstände sehen lassen.

Rund 1100 aktive Teilnehmer waren 230.000 Kilometer unterwegs. Die im vergangenen Jahr geradelten 304.000 Kilometern wurden damit zwar nicht erzielt, doch das Niveau von 2022 beinahe erreicht, als Nürtingen die meisten Kilometer im Landkreis erradelt hatte.

Im Landkreis Esslingen belegt Nürtingen derzeit den zweiten Platz. Welchen Platz Nürtingen im Vergleich mit anderen Kommunen am Ende einnimmt, steht erst im Oktober fest, wenn alle 2868 angemeldeten Kommunen ihre Aktionswochen absolviert haben. Bei Städten gleicher Größenordnung in Baden-Württemberg steht Nürtingen momentan auf dem fünften Rang.

Den größten Anteil am Nürtinger Ergebnis trug wie schon im Vorjahr das Max-Planck-Gymnasium mit über 30.000 zurückgelegten Kilometern bei. Den höchsten Wert pro Kopf schaffte das Duo „Amigos“. Hier legte im Schnitt jede Person sagenhafte 1326 Kilometer im Aktionszeitraum zurück. Und einen großen Beitrag zum Umweltschutz haben die Teilnehmenden allesamt geleistet, denn durch die Fahrten mit dem Rad wurden mehr als 38 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden.

Über die Meldeplattform „RADar!“ gingen im Aktionszeitraum 19 Meldungen ein. Dies ist ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren, was Stephan Maul auch als Beleg für die jüngsten Verbesserungen im Radwegenetz ansieht. Die Hinweise, welche Schlaglöcher, eine unübersichtliche Verkehrsführung oder Verunreinigungen auf Radwegen betrafen, werden nun vom Tiefbauamt bearbeitet oder sind bereits erledigt.

Die Preisverleihung findet wieder im Rahmen der Veranstaltung „MOA – Mobil ohne Auto“ im Tiefenbachtal am Sonntag, 15. September, statt. Die Teamkapitäne der Siegerteams werden dazu persönlich eingeladen.

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