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Der „Blitzer“ ist rund um die Uhr einsatzbereit

Die neue Geschwindigkeitsmessanlage auf der B 313 ist für die Stadt Nürtingen eine einträgliche Investition

Die Geschwindigkeitsmessanlage auf der B 313 über wacht alle vier Fahrspuren und ist rund um die Uhr in Betrieb. Foto: nz-archiv

Vor einem Monat hat die Stadt Nürtingen die stationäre Geschwindigkeitsmessanlage auf der B 313 in Betrieb genommen. Bis zu 1000 Fahrzeuge täglich wurden am Anfang an Spitzentagen „geblitzt“. Inzwischen, so die Auskunft der Stadtverwaltung, habe sich die Zahl der Verstöße halbiert.

NÜRTINGEN. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, aber auch aus Gründen des Lärmschutzes und der Luftreinhaltung habe der Verwaltungs-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss der Stadt Nürtingen die Geschwindigkeitsmessanlage genehmigt, begründete die Stadt Nürtingen die Installation des stationären „Blitzers“ auf der B 313 bei Oberensingen. Nicht wenige Bürger vermuten in der Säule einen zusätzlichen Nutzen: eine einträgliche Einnahmequelle für die Stadtkasse.

Wie viele Bußgeldbescheide seit Beginn der Überwachung ausgestellt wurden, konnte uns die Stadtverwaltung nicht sagen. Mitgeteilt wurde aber von der Pressestelle, dass sich die Zahl der Verstöße innerhalb der ersten vier Wochen halbiert habe. Derzeit sind es noch zwischen 200 und 400 Geschwindigkeitsübertretungen, die täglich festgehalten werden. „Die Bandbreite der Bescheide reicht von zehn Euro bis hin zum Fahrverbot“, so Pressesprecherin Bettina Bernhard. Die Mehrzahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen liege im Bereich zwischen zehn und 20 Stundenkilometern. Vier Wochen Fahrverbot gibt es, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 41 Stundenkilometer überschritten wurde.

Rechnet man die Zahl der festgestellten Verstöße hoch, kann man sich leicht ausrechnen, dass sich die Anlage schon in den ersten vier Wochen bezahlt gemacht haben dürfte. Gekostet hat das Messgerät 100 000 Euro inklusive Installation.

Dass sich die Zahl der Verstöße halbiert hat, wertet die Stadtverwaltung als positives Signal. „Die Leute fahren jetzt langsamer, damit ist unser Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, erreicht“, so Angela Pixa, die Leiterin des Ordnungsamtes.

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